eCommerce Marketing für die Generation Y

Wir werden älter und unsere Kunden werden jünger, so scheint es, aber eigentlich war es immer so. Uns allen, die der Generation Y angehören, also irgendwann zwischen den 1980 und 2000 Jahre geborenen werden einige Clischés nachgesagt, aber gerade für Anbieter und Marken im eCommerce bieten sie viele Chancen. Hier sind 7 einfache Tipps um die Generation Y zu überzeugen.

  1. Was noch vor 10 Jahren funktionierte muss heute nicht mehr funktionieren

Sie haben richtig gelesen. Wir sprechen nicht von 50 oder 25 Jahren, sondern von lediglich 10 Jahren. Eine drastische Entwicklung hat hier Print und E-Mail hinter sich, wird es doch von der Generation Y praktisch ignoriert und an ihre Stelle sind whatsapp und messenger getreten. Marketeers und Unternehmen müssen heute aufs Display des Smartphones und weg von der Masseninformation.

Tipp. Wer die Möglichkeit hat sollte eine SMS Plattform in die eigene eCommerce Seite integrieren. SMS ist ideal um Termine zu bestätigen, Öffnungszeiten und Aktionen zu bewerben – so auch die allseits beliebten Flashsales, Events und Spezialangebote.

  1. Die Generation Y will den Unterschied leben und erleben

Die Generation Y hat teilweise genug Geld und genug Wissen angesammelt, um nicht nur die günstigsten Produkte zu kaufen. Sie möchte vielmehr einen Unterschied leben und erleben, Abgrenzung gegenüber der klassischen Konsumgesellschaft gehören dazu ebenso wie Trends zu Umwelt, Re-Commerce und andere Charity Momente.

Tipp. Wer die in einem dieser Bereiche von Umweltschutz, soziale Engagements (wer mit Werkstätten arbeitet) oder eigene Recycling Angebote hat, sollte diese kommunizeren und die Mitarbeiter dabei einbinden. Es geht um Identifikation, nicht nur Kommunikation.

  1. Es kommt nicht auf die Grösse an – sondern auf die Community

Menschen der Generation Y rollen ab Werbesprüchen wie „Nur das Beste ist gut genug“, „Wir sind die Grössten“, sowie „Unbesiegbar gut“ oftmals nur die Augen. Diese Generation möchte nicht der breiten Masse zujubeln, sonderm dem Underdog, dem Nischenplayer und dem Startup, welches man nicht nur finanziell sondern auch idelogisch unterstützt.

Tipp. Erzählen Sie wer Sie sind, woher Sie kommen, warum haben Sie diese Firma gegründet, was ist Ihnen wichtig und warum. Aber nicht nur im Text – sondern Bild und Ton – Video. Die Generation Y ist leider zum Teil etwas lesefaul. Siehe nächster Tipp.

  1. Verkaufen Sie sich in 140 Zeichen oder weniger

Vergessen Sie lange Marketingphrasen, grosse Werbekampagnen welche in Schönheit sterben. Kommen Sie auf den Punkt. Mit einem Statement das kurz, knackig und einprägsam ist. Ein Statement welches sich für Facebook oder einen Tweet eignet. Denken Sie in SMS und vor allem: seien Sie pragmatisch. Schritt für Schritt zum Kunden. Imagebroschüren sind passé.

Tipp. Auch wenn Sie sich kurz fassen müssen, vergessen Sie nicht die Handlungs- oder Kaufaufforderung inkl. Webadresse. Eine Kurzversion der Domain ist hier eine lohnende Investition.

  1. Mobile ist alles

Die heutige Generation Y ist ständig online – und zwar magisch verbunden mit dem Smartphone. Darüber werden Bestellungen, Feedbacks aber auch Frustrationen geteilt. Gehen Sie darauf ein und schulen Sie Ihre Mitarbeiter und Kundendienstleiter an Tablets und Smartphones und vor allem, besetzen Sie diese Kanäle, nicht nur das Telefon.

Tipp. Wenn Sie es sich leisten können, bauen Sie Ihren Kundensupport um Twitter aus und nennen Sie Ihre Kundenadresse nicht Support oder Kundendienst sondern hallo@firma.ch – das wirkt direkter und sympathischer. Niemand will mit einem namenlosen Roboter sprechen.

  1. Bilder und Videos statt Imagebroschüren

Wenn Sie mobil und interaktiv denken, denken Sie an Video und Bilder. Schaffen Sie sich eine authentische Fotodatenbank und leisten Sie sich ab und an einen VJ – in kurzen und längeren Videos kommt eine Botschaft viel besser rüber, sie ist leicht teil- und verbreitbar. Nützen Sie Kurze ULRs oder QR Codes und bekleben Sie zum Beispiel Ihre Rechnungen und Verpackungen damit – Sie werden staunen..

Tipp. Vergessen Sie die Messung nicht. Kurz-URL Dienste wie Bit.ly oder Buffer lassen Links nicht nur kürzer erscheinen sondern mit Statistiken versehen. Messen und prüfen Sie regelmässig Ihre Reichweite, Viralität und vor allem: daraus generierte Aktionen und Kunden.

  1. Die Generation Y ist nicht geizig

Auch wenn man oft den Eindruck hat: Die Generation Y ist alles andere als geizig. Zwar hat sie noch nicht soviel Rücklstellungen und hohe Einkommen wie die BabyBoomer Generation, aber sie weiss durchaus den Preis und den Wert von guten Produkten und Dienstleistungen. Wer immer nur billig kann, verfehlt womöglich sein sich lohnendes Publikum.

Tipp. Überzeugen Sie im Service, nicht im Preis. Viele erwarten heute eine kostenlose Lieferung, Installation oder Support – erhöhen Sie lieber Ihre Preise und streichen heraus, welche Service-Level der Kunde erhält und fragen Sie regelmässig was der Kunde noch an Service wünscht – Feedback wird gegeben, garantiert.

Vergessen Sie nicht: die heutige Welt ist nicht alleine Online, sondern vor allem dort, wo die Kunden sind. Finden Sie heraus, wo und wie sich Ihre Kunden bewegen, recherchieren, umhören und schlussendlich kaufen. Treue Kunden dieser Generation werden Ihnen auch erhalten bleiben, wenn sie längst von der nächsten Trend-Generation abgelöst werden.

Wer mehr erfahren will, darf sich gerne auf unserer eCommerce Agenturseite www.gustavpaul.com umsehen oder buchen Sie einen Lehrgang zum Thema eCommerce bei der www.swiss-ecommerce-academy.ch – wir freuen uns über Ihr Feedback.

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