Its the Businessmodel – not the (business-)plan …

„In the future, competition will not take place between products or companies, but between business models“ – Gary Hamel

Ein gutes Businessmodell zu haben ist eine der wichtigsten Komponenten eines erfolgreichen Unternehmens.

  1. Was ist ein Businessmodell?

Ein Businessmodell ist im Gegensatz zu einem Businessplan, die Funktionsweise wie man Geld verdienen kann über nicht nur eine Transaktion, sondern mehrere. D.h. ein Modell, welches sich beliebig wiederholen und skalieren lässt.

  1. Was beinhaltet ein Businessmodell?

Die Definition der Zielgruppe, den Nutzen, welches die Unternehmung stiftet, wie das Nutzenangebot erstellt wird, sowie die Ertragsmechanik und die Wertschöpfungsarchitektur. Wichtig dabei ist die Flexibilität des Businessmodells.

  1. Was ist ein Businessplan?

Im Businessplan wird schematisch und chronologisch aufgezeigt, wie man gedenkt das Businessmodell umzusetzen. Unteranderem mit den Bereichen, Team, Organisation, Marketing, Finanzen und Set-Up.

  1. Was ist der Unterschied zwischen einem Businessmodell und Businessplan?

Das Businessmodell ist der Kern und es muss sich skalieren lassen. Der Businessplan ist eigentlich die prosamässige/ romanmässige Zusammenfassung dieses Modelles.

  1. Nutzen von Businessmodellen?

Wenn man ein Businessmodell hat kann man beliebig und hoffentlich auf immer wieder kehrende Art und Weise Geld verdienen. Wenn man nur eine Dienstleistung/ ein Produkt und kein Busniessmodell hat, dann ist es immer eine One-Off-Geschichte. Das heisst ich kaufe das Produkt einmal – dann sehen wir uns nie wieder. Die Idee hinter einem Businessmodel ist, ein Produkt/ eine Dienstleistung zu verkaufen, bei welchem auch ein Support, Upgrade, Installationen oder Schulungen etc. angeboten wird. Also wenn man um ein Produkt/ eine Dienstleistung herum aufbaut.

  1. Beste Vorgehensweise bei Entwicklung von Businessmodellen?

Es gibt verschiedene Methoden dafür. Die momentan etablierteste ist wahrscheinlich der Business Model Canvas von Osterwalder, indem es darum geht das Zusammenspiel der einzelnen Faktoren und Bereiche aufzuzeigen. Grundsätzlich muss man sich aber überlegen, wie man nicht nur einmalig sondern immer wieder Geld verdienen kann. Wie kann ich meine Produkte / Dienstleistungen so anreichen und ausbauen, dass die Kunden öfter Produkte / Dienstleitungen bei mir beziehen.

  1. Welche Arten von Businessmodell gibt es?

Am besten finde ich die, welche relativ simpel sind. Diese starten mit einem Produkt / einer Dienstleistung und nachher überleget man sich, wie kann ich diese multiplizieren, z. B. diese wöchentlich, monatlich oder jährlich anbieten. Ich kann mir auch überlegen, das Produkt / die Dienstleistung zu transformieren.

Hierzu das Fitnessstudio -Beispiel: Wenn meine Kunden in den Ferien sind, kann ich Ihnen einen online Kurs anbieten, Ihre Fortschritte weiterhin aufzeichnen und allenfalls eine Ernährungsberatung anbieten und in diesem Zusammenhang noch einen Kochkurs. Am Schluss muss jedoch alles stimmig sein. Das Businessmodell soll ich immer vom bestehenden Wertangebot differenzieren.

  1. Was sind die Erfolgsfaktoren von Businessmodellen?

Ein gutes Businessmodell zeichnet sich durch seine Skalierbarkeit aus und dass sie nicht nur von meiner Person abhängt. Personen unabhängig heisst: z.B. ein typischer Consultant hat kein Businessmodell, sondern einfach eine Dienstleistung oder ein Produkt. Er geht zum Kunden, berät und erhält dafür seinen Stundenansatz. Wenn er aber hingeht und sagt ich bilde weitere Consultants aus oder ich biete Schulungen an, dann ist es plötzlich wie eine Boston Consulting Group, und man hat ein Businessmodell.

  1. Wie finde ich das für mich passende Modell?

Indem du dich fragst, wie du Geld verdienen willst. Wenn du ein Einzelkämpfer bist, dann bist du eher ein Freelancer. Doch wenn du mit einem Team verbunden sein willst, dann must du dir überlegen, ob du ein Produkt/ Dienstleistung entwickeln kannst, welches sich unter mehreren Leuten verteilen lässt oder sich komplementär ergänzen. Wenn du eher der Managertyp bist und gerne andere für dich arbeiten lässt, dann allenfalls in Richtung Franchising gehen.

Das richtige Businessmodell rauszufinden ist für mich immer sehr subjektiv und individuell, aber ich empfehle dass man sich überlegt, ob man ein vom Kunden gewünschtes Produkt hat und ob man es noch ausbauen kann.

10. Welche Fehler sollte man bei Businessmodellen vermeiden?

Viele Leute gestallen sich ihr Businessmodell nur, um sich den Lohn zu zahlen und das ist etwas zu wenig. So verkaufst du nur deine Zeit für Geld. Wenn du aber ein gutes Businessmodell willst, musst du deine Zeit gegen Geld plus etwas Zusätzliches bieten.

Das ist für mich das Erfolgsmodell dahinter. Leider machen viele den Fehler, dass sie nicht so weit denken.

  1. Hast Du Tipps und Tricks für Startups?

Immer hinter die Industrie gehen, welche schon immer so sind wie sie sind und nicht vorwärts kommen und versuchen dies auf eine andere Art und Weise zu machen. Kann ich es einfacher, günstiger, digital oder schneller machen? Und plötzlich kommt man dann auf eine Idee.

Das beste Beispiel hierzu ist die Tax-Industrie. Indem es darum geht, die Kunden von A nach B zu befördern. Und alle Taxis stehen am Bahnhof und am Flughafen, aber eigentlich nie dort, wo der Kunde ist. Bis man als Kunde rausgefunden hat, wo sich die Taxis befinden und wie die Nummern lauten, hat man bereits eine andere Möglichkeit gefunden.

Doch dann kam Uber..

Ein Gedanke zu “Its the Businessmodel – not the (business-)plan …

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