Was Personaler morgen beachten müssen

Laut einer LinkedIn Studie werden dieses Jahr zwei Themen im Personalwesen zentral: Die Qualität der Neueinstellungen und die Mitarbeiterbindung. Die Mehrheit der befragten HR-Fachkräfte sehen die „Qualität der Neueinstellungen“ als wichtigstes Kriterium zur Leistungsmessung. Damit verlieren die Leistungsmerkmale „Zeit bis zur Besetzung der Stelle“ und „Zufriedenheit der Personalentscheider“ im Vergleich zum Vorjahr an Wichtigkeit. Über die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen messen die Qualität der Neueinstellungen mithilfe von Statistiken. Grundsätzlich besteht jedoch die Nachfrage nach effektiveren Messungsmethoden.

Eine der grössten Hürden zur Gewinnung von Top-Mitarbeitern ist die Konkurrenz. Deswegen werden sich Unternehmen vermehrt auf die Entwicklung ihrer Arbeitgebermarke konzentrieren. Um die Marke zu stärken, wird Personalern eine enge Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung empfohlen. Der Einsatz von richtigen Tools ist zur Markenbildung und Mitarbeitergewinnung weiterhin von grosser Bedeutung. Gemäss Studie sind dies Online-Stellenbörsen, eine eigene Karriere Website und berufsbezogene soziale Netzwerke.

Die in der HR-Branche fortschreitende Technik wird der Personalmarketing-Effizienz sowie die Arbeitgebermarke zur Optimierung verhelfen, Lösungen wie whatchado oder equipia könnten hier natürlich helfen.

Nach Aussage von Jan Kirchner, Employer-Branding und Personal Marketingspezialist, kann durch die Einführung von HR-Web-Analytics erstmals die Effizienz des Budgets und der Marketingmassnahmen gemessen werden. Zudem ermöglicht die Kombination von „Data-Driven Recruiting“ und „Realtime-Bidding“ die Automatisierung des Personalmarketings. Datenbasierende Personalmarketing-Strategien können entwickelt und die Bewerber-Conversion der Karriereseiten verbessert werden. So versorgt dann das „Job-Multiposting“ nach dem „Real-Time-Bidding“ verfahren die Karriereseiten automatisch mit potentiellen Bewerbern.

Die zweite Erkenntnis der Studie ist die Massnahme zur „langfristigen Bindung von Mitarbeitern“. Bestehende und potenzielle Mitarbeiter sollen dem Unternehmen erhalten bleiben. Zur gegenseitigen Stärkung der Beziehung wird zunächst ein ansprechendes Arbeitsklima aushelfen. Darüber hinaus wird die interne Stellenbesetzung, und damit verbundene Aufstiegs- und Karrierechancen, zur Mitarbeiterbindung durchaus eine wichtige Rolle spielen.

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