Welche Skills werden in einem Digitalen Mindset benötigt?

Digital Mindset beschreibt eine offene, neugierige und enthusiastische Einstellung gegenüber der Digitalisierung und damit verbundenem Verständnis der verschiedenen Variablen, welche heutzutage enormen Einfluss auf das individuelle Leben sowie auf die Gesellschaft haben und dementsprechend auch bzw. gerade in der Geschäftswelt eine grosse Wichtigkeit innehaben.

Ein Unternehmen, welches möglichst viele Mitarbeiter mit diesem Mindset beschäftigt, wird in der Arbeitswelt 4.0 der Konkurrenz stets entscheidende Schritte voraus sein und damit den Grundstein für den Erfolg und die Weiterentwicklung des Konzerns setzen. Diese neue Arbeitswelt lebt quasi von Teamwork, Kollaborationen und starken Netzwerken.

1. Technische Affinität

Egal welche Bereiche man ansieht. Alles bedarf technisches Know-How inzwischen. So sind Berufe im Marketing, Verkauf oder auch beim Management zunehmend mit technischen Tools verbunden. Apps, Social, Mobile und viele andere Trends werden in allen Berufen abgebildet. Diese müssen erlernt werden und es bleibt kein Raum mehr um Technologie zu vermeiden. Dies bildet die Basis für jeden Job der Zukunft und man muss sich auch bewusst sein, das dies ein lebenslanges lernen und adaptieren an neue Technologien bedeutet.

2. Daten Affinität

Grossartige Manager vertrauen sehr auf ihr Bauchgefühl und treffen so Entscheidungen. Nicht zu letzt, da es bei Datenauswertungen viel zu Inkonsistenzen, fehlenden Daten oder auch anderen Problemen kommen kann. Dennoch ist ein gutes Grundverstädnis von Daten, Datenanalysen oder auch die Skepsis gegenüber der Daten wichtig. So sollten Manager der Zukunft ein Verständnis haben wie Daten zu verwenden sind, unterscheiden können zwischen vertrauenswürdigen oder nutzlosen Daten aber auch diese gezielt für ihre Entscheidungen nutzen können.

3. Agile und flexible Arbeitsweise

Wenn es um die Zukunft der Arbeitswelt geht, dann sind speziell Manager gefragt. Automatisierung und künstliche Intelligenz werden vermehrt den Fokus auf Innovation, Infrastruktur modernisierung aber auch bei der strategischen Ausführung liegen. Manager werden auch innerhalb der Projektteams zunehmend zu Coaches und Mentoren und sorgen dafür, das viele verschiedene Projekte aus unterschiedlichsten Bereichen erfolgreich durchgeführt werden.

4. Networking und Social- /Soft- Skills

Durch den Abbau von Stellen durch die Automatisation werden Hierarchien flacher und Organisationen komprimierter. Dies führt dazu das Funktionen zunehmend vertikaler werden und weniger horizontal in der eigenen Funktion. So werden Manager zunehmend die Organisatoren für Teams aus allen verschiedenen Bereihen. Da hilft es gute Menschenkenntnisse zu haben. Die Beruflichen Qualifikationen rücken somit vermehrt in den Hitergrund da es wichtiger wird ein gutes Netzwerk zu haben und die Leute effizient führen zu können. So wird auch die Führungsperson selbst verpflichtet ein gutes Vorbild für flexibles arbeiten zu sein und die Spezialisten so zu verbinden, das ein optimales Ergebnis im Team erreicht werden kann.

5. Non-lineares (laterales) Denken

Es war Edward de Bono welcher den Begriff „paralleles Denken“ geprägt hat. Dieser Begriff umschreibt die Fähigkeit, in Bezug auf ein beliebiges Thema systematisch unterschiedliche Denk- und Wahrnehmungsperspektiven einzunehmen. Das wichtigste Beispiel für das parallele Denken sind die so genannten Denkhüte von De Bono. Sie werden inzwischen weltweit in grossen Organisationen in den Bereichen Kreativität, aber auch Kommunikation und Teamentwicklung eingesetzt. Was steckt genau dahinter? Zum einen wird zugelassen, dass die vorliegenden Informationen zuerst subjektiv bewertet und dann selektiv verwendet werden. Details werden nicht analytisch, sondern intuitiv erfasst. das ist eine Abwandlung zum klassischen, strukturiertem denken. Ausserdem werden gedankliche Sprünge und Assoziationen bewusst zugelassen, nicht jedes Zwischenergebnis muss richtig sein. Gleichzeitig werden Ja/Nein-Entscheidungen vermieden. Damit werden klassische Denkmuster in Frage gestellt, indem z. B. bewusst nach der unwahrscheinlichsten Lösung eines Problems gesucht wird. Diese Technik des lateralen Denkens kann bewusst geübt und im Rahmen eines kreativen Prozesses eingesetzt werden. Sie führt je nach Problemstellung nicht direkt zu einer direkt umsetzbaren Lösung, kann aber neue Sichtweisen eröffnen und damit auch die Innovationskultur eines Unternehmens stärken.

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