Wie der Detailhandel nicht sterben muss

Keystone/Markus Stuecklin

Keine Angst, dieser Beitrag ist kein politisches Manifest, sondern einzige eine Feststellung die so offensichtlich ist und dennoch wenig Bewusstsein hat. Der Online-Handel in der Schweiz wird immer wichtiger. Laut dem Bundesamt für Statistik hat er sich innerhalb eines Jahrzehnts versiebenfacht. Dadurch verstärkt sich die Konkurrenz für lokale Detailhändler gewaltig und viele davon fürchten um ihre Existenz: Früher gab es ihn an jeder Strassenecke, in jedem Quartier und jedem Dorf: den Tante-Emma-Laden oder das „Dorflädeli“. Dann wurde er nach und nach verdrängt von den Grossen. Die Leute strömten in die Supermegamärkte mit riesigen Verkaufsflächen und kostenlosen Parkplätzen.

Dann kamen erst die 2000er Jahre und seit knapp 5 Jahren die grossen Player aus den Nachbarländern und Übersee und selbst die Einkaufszentren erhielten Konkurrenz. Soll das nun heissen, dass alles online sein muss? Man Online nur mit Online begegnen kann? Nein. Denn Mehrere Studien (unter anderem vom GDI bereits 2013) haben ergeben, dass lokales Einkaufen bei Konsumenten weiterhin beliebt ist. Aber es ist hingegen essenziell, vom Internet zu profitieren und es im Geschäftsmodell zu integrieren, sei es nur die Vermarktung oder auch der Verkauf im Internet. Ich führe zwei Möglichkeiten auf, wie Detailhändler das Internet nutzen können um mit den Online-Trend mitzuhalten.

Nie vergessen: Lokal kommt an

Konsumenten mögen ihre lokalen Händler und bedauern es oft, wenn einer von ihnen seinen Laden für immer schliesst. Eine emotionale Komponente also. Kommt hinzu: wir sind den ganzen Tag unterwegs, wir sind gestresst und wir werden älter. Warum also nicht das genau zu Nutze machen: Es geht um Service und Zeitersparnis – also eigentlich Online Handel (Service) und Zeitersparnis (Einkaufszentren wo vieles an einem Ort ist) zusammenführen. Was wäre also, wenn sich die einzelnen Händler der Region im Internet zusammenschliessen und mit einem Lokal-eCommerce-Marktplatz ihre Angebote darstellen? Nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und des Instituts für Handelsforschung (IFH) stossen lokale Onlinemarktplätze auf eine hohe Kundenakzeptanz. Zwar gibt es diese noch nicht für alle Städte und Regionen, doch viele Menschen können sich vorstellen, sich lieber bei einem solchen lokalen Marktplatz zu informieren und auch zu kaufen. Vor allen Dingen schätzen die Menschen die übersichtlichen Angebote und Informationen zu den lokalen Händlern. Werden übergreifende Aktionen angeboten, wie beispielsweise lokale Bonuskarten oder Gutscheine, wird das nach dieser Studie von den Kunden noch positiver bewertet. Lokale Händler könnten ausserdem punkten mit Umweltfreundlichkeit, schnellen Lieferungen und einer sympathischen Ausstrahlung dank Velokurier oder der Kombination von einem kurzen Spaziergang mit Kaffee.

Der Service beim lokalen Händler muss besser werden

Trotzdem: Kunden wollen auf einer (lokalen) Plattform auf keinen Fall beim Einkauf mehr ausgeben, als beim überregionalen Kauf bei einem Grosshändler. Dennoch erwarten die Kunden eine ganze Menge Servicedienstleistungen von einer lokalen Onlinepräsenz ihrer Händler: verlängerte oder andere Öffnungszeiten zum Beispiel, Lieferung am selben Tag, Vorbestellung und Auswahl online und dann probieren offline. Ausserdem sehen die Konsumenten es als Service der Händler an, für ein kostenfreies WLAN-Netz in den Fussgängerzonen und Innenstädten zu sorgen und für eine Tasse Kaffee wenn ich schon für über 100.- Franken einkaufen gehe – beim Frisör kriege ich das ja auch oder?

Schauen wir uns aber die Customer Journey mal genauer an: Wir wissen es selbst: gerne informieren wir uns zunächst online, bevor wir losfahren um ein Produkt zu kaufen (Research Online, Purchase Offline oder ROPO nennt man das). So können wir sicher sein, dass das gewünschte Produkt auch wirklich im Laden erhältlich ist und dass wir preislich nicht über den Tisch gezogen werden. Interessant ist dann auch für viele von uns die Möglichkeit, die Produkte wie beispielsweise Bücher online (vor-) zu bestellen und einige Zeit später beim Händler selbst abzuholen (das macht Exlibris so zB oder auch die Migros). Ausserdem können wir so die bestellten Waren einfacher zurückgeben, falls sie uns nicht passt oder doch nicht gefällt. Aber die Geschäftszeiten sind dabei nicht immer sehr befriedigend – nur, warum werden wir nie gefragt ob wir wirklich schon um 9Uhr einkaufen wollen oder doch lieber über Mittag oder Abends noch eine „Pick-Up“ Station beim Italiener nebenan eine Variante wäre?

Nur Präsenz im Internet reicht nicht aus

Wenn ich durch Städte wie St. Gallen, Winterthur, Schaffhausen oder Luzern laufe fällt mir vor allem auf, dass die grossen Ketten mit online Signalen Punkten. Die regionalen und lokalen Händler sind noch nicht ausreichend oder überhaupt gut im weltweiten Netz vertreten. Erstaunlich wenn wir doch wissen dass fast 50% des Suchtraffic bei Google über das Handy funktioniert? Nach ein paar Befragungen bei Ladenbesitzern dann die lapidare Antwort „Weil wir nicht über einen Online-Shop verfügen, kommen die Kunden eben in den Laden“ – aha – oder sie bleiben irgendwann aus. Besonders für kleinere Händler führt jedoch kein Weg vorbei irgendwie im Bewusstsein zu sein. So ein lokaler eCommerce-Verbund wäre eine gute Möglichkeit, an der sich alle mit kleinem Budget beteiligen können, so dass sie in ihrer Präsenz gestärkt werden. Das Konzept des Lokal eCommerce Verbundes trifft den Wunsch vieler Menschen, die lieber im Laden bei ihrem Händler kaufen würden, als anonym im Internet zu bestellen. Branchenprimus Amazon hat allerdings in Punkto Funktionalität und Service einen hohen Standard für derartige Plattformen vorgelegt, an den die Kunden gewohnt sind.

Denn eine informative und detaillierte Onlinepräsenz ist im Internet-Zeitalter nicht wegzudenken und dennoch ist die Mehrheit der Schweizer Detailhändler nicht online, weder mit eigener Webseite, noch auf Plattformen. Der heutige Kunde recherchiert vor seinem Einkauf im Internet. Sucht er ein bestimmtes Produkt und erscheint der Händler nicht in den Suchergebnissen, wird er für den weiteren Kaufprozess nicht berücksichtigt. Deswegen ist es wesentlich, im Internet sichtbar zu werden. Informationen über den Händler, das Produktangebot und die Dienstleistungen müssen online sein. Es ist ratsam das gesamte Sortiment inklusive Preis und Verfügbarkeit zu präsentieren, somit bietet sich dem Kunden ein digitales Schaufenster und vielleicht findet er Waren, welche er nicht erwartet hätte und ihn zu Zusatzkäufen anregen.

Was ist denn ein lokaler Online-Marktplatz?

Zur Zeit entwickelt sich im Internet ein neuer Trend im Kampf gegen online Riesen wie Amazon, Ebay oder Zalando: lokale Online-Einkaufs-Marktplätze. Ihr Ziel ist es, das Shopping im Netz mit dem Besuch in der Stadt oder dem Dorf zu verbinden, um die ans Internet verlorenen Marktanteile zurückzugewinnen.

Solche Verbünde bieten lokalen Händlern eine Plattform um ihre Produkte zu verkaufen und können optimale Lieferleistungen erbringen, da sich die Waren bereits vor Ort befinden. Die Deutsche Stadt Wuppertal zum Beispiel beweist sich als gutes Beispiel, denn ihre Plattform Atalanda ist seit gut einem Jahr online und erfolgreiche Verbesserungen der lokalen Wirtschaft konnten beobachtet werden.

Auch in der Schweiz gibt es seit kurzem eine grössere und eine kleinere lokale Verkaufsplattform. Coop und Swisscom haben sich zusammengeschlossen und gingen vor kurzem unter dem Namen Siroop als Beta-Version online. Der Marktplatz startete eine Pilotphase mit Abholstationen in Bern, Landesweit ist bisher die Lieferung per Post möglich. Zur Zeit werden Produkte aus den Bereichen Elektronik, Pflege, Freizeit und Haushalt angeboten, und werden laufend entsprechend den Kundenbedürfnissen angepasst.

Daneben wurde shopdirekt.ch lanciert. Dieser Verbund zeichnet sich vor allem durch den Servicegedanken aus, um eigene Produkte als Wiederverkäufer oder im Auftrag (Concierge Service) online zu stellen. Damit bietet sich also kleineren Unternehmen kein Budget für einen eigenen Online-Shop, kann der Verkauf über Lokale Online-Marktplätze ein vielversprechender Anfang in den Online-Handel sein.

Fazit – ein Versuch wert?

Durch den Zusammenschluss der kleinen Händler zu einem starken Verbund ist ein konzertiertes Marketing möglich und auch kleinere Händler haben eine gute Chance, am eCommerce teilzuhaben. Konsumenten können sich umfassend informieren, bevor sie stationär kaufen.

Ist der Händler über mehrere Kanäle erreichbar, ist ein einheitlicher Webauftritt zu empfehlen. Das heisst einheitliches Branding, Marketing, Preise, Verfügbarkeiten sowie Dienstleistungen, um dem Kunden einen Wiedererkennungswert zu garantieren – so ein Label von lokalen Marktplätzen könnte natürlich helfen.

Entscheidet sich der Detailhändler für den Online-Verkauf, könnte er seinen Standort zum Vorteil zu nutzten um lokale Kunden zu akquirieren. Zum Beispiel könnte man wie schon erwähnt besondere Dienstleistungen anpassen und taggleiche Lieferungen (same day) anbieten, oder Warenabholungen ausserhalb der Öffnungszeiten ermöglichen (pick up beim Italiener).

Dafür müssen sich allerdings Detaillisten zusammenschliessen und gemeinsam einen lokalen E-Commerce Marktplatz betreiben. Der Vorteil liegt auf der Hand: mit geteilten Kosten und kombinierter Reichweite, können kleinere Händler damit im Netz sichtbarer werden und müssen gleichzeitig die Kosten für ihren professionellen Werbeauftritt nicht alleine stemmen – somit profitieren alle gleichermassen.

Kleiner Tipp: Fragen Sie sich selbst wie viel Sie davon schon wussten? Oder wie steht es mit Ihrem Geschäft? Sind Sie bereit für den E-Commerce 2020? Oder möchten Sie wissen, wie es allenfalls noch besser gehen könnte? Dann kommen Sie vorbei ins Hiltl in Zürich vom 4. März bis 2. April und lernen Sie von anderen Praktikern und KMU: E-Commerce Business Manager

Werbeanzeigen

Speed Networking ist das neue Speed Dating

Wir haben alle keine Zeit. Als Gründer, Unternehmer, Startuper noch weniger als andere (selbstverständlich und rein subjektiv). Die Problematik aber bleibt trotz aller Liebe zum Priorisieren: welche Personen und Anlässe sind die wirklich wichtigen, guten, inspirierenden? Wir alle wissen: wahre Beziehungen brauchen Zeit und nur viel zu oft treffen wir auf Menschen die zwar unser Wissen schätzen, aber unsere Ratschläge nicht brauchen, die zwar viele Kontakte möchten, aber deren Zeit dann noch limitiert ist. Was also tun? Speed Networking ist das neue Speed Dating. Oder anders gesagt: Tinder minus Dating, wie wäre das? Das Ganze wäre wohl eine App, kommt aus San Francisco und nennt sich WEAVE.

Die App funktioniert also wie eine Dating App: gefällt mir, gefällt mir nicht. Swipe links, Swipe rechts und schon gibt ein Coffee-Meetup. Derzeit ist die App für iOS und Android verfügbar.

 

Was steckt dahinter? Aufgrund gemeinsamer Interessen aus dem LINKEDIN Profil, Stichworten und der Standortbestimmung werden Kontakte vorgeschlagen aus dem Linkedin Universum, welche spannend sein könnten. Dabei kann man sich über die App absprechen, einen Ort und eine Zeit ausmachen via Messaging und schon rollt das Ganze. Die App funktioniert recht gut, vor allem in Grosstädten im Ausland, in der Schweiz ist es leider noch limitiert, da die User darauf noch fehlen – es sind darum vor allem Expats und Freelancer zu finden.

Die Gründer von WEAVE umschreiben die Idee hinter der App dann auch wie folgt:

  1. Weave is a global community of real people ready to help and support each other.

  2. We believe networking is about helping others, before helping yourself

  3. We believe networking should be easy and accessible to anyone, anytime, anywhere

  4. We believe the best way to network and build trust is with a real hand-shake and face-to-face meeting

  5. On Weave, you’ll meet founders, engineers, designers, investors, advisors, marketers, mentors, and more. You might even make your next hire, find your next job, or close your next business deal on Weave.

  6. We work hard to ensure the quality of our community.  Join our community if you believe the same things we do.

Noch spannender: Weave hat einen sogenannten Concierge Service lanciert (heute ist ja alles irgendwie Concierge): Der Haken, man muss sich bewerben und sie nehmen nur 28% der Bewerber: http://concierge.weave.in/

Concierge meetings have led to job offers, investments, and extremely valuable business for a lot of our users: 96% have opted for more meetings, a percentage we’re ecstatic about.

Offenbar muss da ein Nerv getroffen worden sein, so ist FORBES bereits mit TINDER in Gesprächen für eine eigene, tinderbasierende Business-App.

Whatsapp Community Management

Auf Hinweis in einer Facebook Gruppe zum Thema Digitales Marketing bin ich auf Recherche gegangen, wie einige Medienhäuser einen Newschannel via whatsapp bedienen, ohne dabei ständig am Handy tippen zu müssen. Das Problem: whatsapp bietet keine API an, (Artikel auf mashable – sorry no API). Da ich gerne konkrete Lösungvorschläge habe, bin ich jetzt mal ganz pragmatisch am Beispiel SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) wie sie whatsapp einsetzen und schliesse folgendes daraus.

Meine Herleitung: Android + webApp + Telefonnummer + Broadcast Liste

  1. Androidhandy kaufen
  2. Nummer lösen (prepaid will do – wlan habt ihr ja)
  3. webApp whatsapp von whatsapp nutzen (Achtung hier gibts gute Hinweise)
  4. Broadcast Liste erstellen auf dem Handy
  5. User die sich melden der Liste hinzufügen
  6. Liste nutzen über whatsapp webApp um über Infos zu „broadcasten“. Das geht am PC einiges einfacher dank Copy paste
  7. Alternativ: zB Hootsuite nebenbei nutzen um auch wirklich alle Kanäle zu bedienen

Limit Hinweis: in einigen Foren berichtet man von einem Limit von 256 Usern, bei manchen ist von 800 die Rede. Wenn das so sein sollte, brauchts wohl für jeden Redaktor eine Nummer, ich selbst habe es noch nicht bis ans Limit getestet.

image1Was sind Broadcast Listen: Eine Broadcast-Liste erlaubt es dir, eine Liste mit Kontakten zu erstellen und speichern, denen du schnell und einfach Nachrichten senden kannst. Empfänger empfangen deineBroadcast-Nachricht, wie eine ganz normale Nachricht – also direkt in einem individuellen Chat. Empfänger sehen also nicht, an welche anderen Kontakte du die Nachricht gesendet hast und sie sehen auch nicht, dass du die Nachricht von einer Broadcast-Liste aus gesendet hast. Wenn sie antworten, erscheint die Antwort in einem individuellen Chat mit dir. Die Funktion ist als ähnlich der Blindkopie Funktion bei E-Mail.

Datenschutz: Um Nachrichten an bestimmte Kontakte in deiner Broadcast-Liste senden zu können, muss der Kontakt deine Telefonnummer in seinem Adressbuch gespeichert haben. Damit haben unsere Benutzer die Kontrolle darüber, von wem sie Broadcast-Nachrichten empfangen möchten. Wir arbeiten intensiv daran, Spam in WhatsApp einzugrenzen, damit jeder Benutzer eine gutes Nachrichten-Erlebnis hat.

Achtet darauf, dass sich die User der Datenschutzbestimmungen bewusst sind „Der Nutzer versichert, dass die eingetragenen persönlichen Daten wahrheitsgemäss und vollständig sind. Der Nutzer erklärt sich damit einverstanden, dass seine Daten bei SRF registriert und elektronisch gespeichert werden. Es erfolgt keine Weitergabe der Daten an Dritte. Es gelten dieDatenschutzerklärung und die Netiquette von SRF“ (Quelle SRF) und ihr selbst auch: “You agree not to use or launch any automated system, including without limitation, “robots,” “spiders,” “offline readers,” etc. or “load testers” […] that accesses the Service in a manner that sends more request messages to the WhatsApp servers in a given period of time than a human can reasonably produce in the same period by using a WhatsApp application.” (Quelle whatsapp)

Funktionierts? Wie sind Eure Erfahrungen? Freue mich über Feedbacks und talkbacks auf @rogerbasler

about.me – die Visitenkarte im Netz

Mit about.me hat man innert 15 Minuten eine eigene Visitenkarte mit allen Sozialen Netzdiensten erstellt. Der Dienst ist schnell und intuitiv, daher verzichte ich auf die detaillierte Auflistung der Abläufe: Facebook und Twitter Connect erstellen schnell die Stammdaten, man hat seine eigene Vanity URL (zB about.me /VornameNachname) oder kann die eigene Domain darauf weiterleiten (was ich mit www.rogerbasler.ch tue).

Was kann about.me?

Ein grosses Profil- oder Stimmungsbild und eine Kurzbio, sowie Kontaktmöglichkeiten und alle Social Media Links (oder eigene Links) runden die Visitenkarte im Netz ab. Wer eingeloggt ist kann auch einsehen wie oft die eigene Seite aufgerufen wurde, man kann Komplimente verteilen und mit dem Adressbuchabgleich sehen, wer schon eine eigene Seite im Netz hat.

Die Vorteile von about.me sind:

  • Schnell erstellt dank Facebook/Twitter Connnect
  • Smartphone optimiert oder Apple App
  • Hintergrund selbst gestaltbar (auch instagram integrierbar)
  • Kurz-Text (Bio, wer bin ich, was mach ich) mit Links möglich
  • Tags zu Themen anlegen
  • Verknüpfung zu den eigenen Social Diensten (Facebook, Google+,..)
  • Share Button zu den wichtigsten Social Diensten
  • E-Mail Button
  • Kostenlose Visitenkarten (nur der Versand kostet)

Für wen bringt eine Visitenkarte im Netz etwas?

Gerade für Handwerker oder Ärzte, Künstler und Selbständige eine tolle, schnelle Sache. Viele Ärzte und Künstler verzichten nach wie vor auf eine eigene Praxis-Homepage. Wer zumindest mit einer Visitenkarte im Web vertreten sein will oder all seine Dienste an einen Punkt bringen will, ist mit about.me gut beraten. Obwohl der Dienst vor allem dazu dient, weitere Präsenzen im Netz gebündelt zu präsentieren, kann about.me auch einfach nur für eine drei Sätze umfassende Kurzdarstellung im Netz dienen und alle sozialen Profile oder Kontaktmöglichkeiten zusammenführen. Ideal also für selbständige Personen und Kleinunternehmer.

Noch mehr Infos gibts hier: http://www.itespresso.de/2014/03/09/nutzen-sie-das-internet-fuer-ihre-bewerbung/

Screen Shot about me

Zeit statt Zeug

Für einmal etwas sehr un-unternehmerisches, oder vielleicht doch nicht? Denn heute bin ich über eine Seite gestolpert, deren Ideen, Umsetzung und Ziele ich sehr schön finde: www.zeit-statt-zeug.de

Zeit statt Zeug Screenshot

Worum geht es? Schon Erich Fromm wusste: Sein ist wichtiger als Haben. Kostbarer als mehr „Zeug“ ist was? Genau, das Gut, welches wir momentan nicht mehr zu haben scheinen: Zeit. Die sympathische Aktion aus Deutschland „Zeit statt Zeug“ gibt Ideen für Zeitgeschenke. Statt ein Kochbuch zu verschenken, kann man ja gemeinsam kochen, oder wie wäre es mit einem gemeinsamen Strickabend (Freunde von mir haben gerade letzthin angefangen zu häckeln, scheint ein Trend zu sein) statt dem nächsten Gegenstand, der im Regal verstaubt? Im Angebot stehen ausserdem ein Fahrradreperaturworkshop, eine Nähmaschineneinführung, gemeinsam kochen, lesen oder spatzieren.

Die Online-Plattform zeit-statt-zeug.de ist wie ein normaler Online-Shop aufgebaut  – mit einem großen Unterschied: Statt Standard-Geschenken kann der User gemeinsame Zeit verschenken. Wer ein Geschenk ausgesucht hat, kann eine Karte erstellen (ein paar Designs stehen zur Auswahl) und danach kann man diese einfach per E-Mail versenden. Damit das Ereignis nicht wie andere Gutscheine uneingelöst in einer Schublade verschwindet, wird gleich ein Termin mit verschickt – et voilà.

Gemäss den Initianten möchte „Zeit statt Zeug“ auch über das Weihnachtsfest hinaus zu „anderem Schenken“ anregen. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Ideen ist deshalb bereits in Planung.

Was denkt Ihr dazu? Feedback welcome!