Neue Zahlungsmethoden braucht das Land

In den letzten Monaten drängen immer mehr Anbieter von mobilen und digitalen Zahlungsmethoden (nicht Mitteln, also nicht BitCoin oder Ripple) auf den Markt. Zu den drei spannendsten gehören zwei per Mail, sowie einer per Mobile Lösung (neben iZettle bieten dies aber auch PayPal here, Square, Streetpay, Payleven und SumUp an):

Ich habe die drei subjektiv spannendsten herausgepickt:

  1. Square Cash (https://square.com/cash)
  2. Google Wallet (http://www.google.com/wallet)
  3. iZettle (https://www.izettle.com)

Square Cash

Mit Square Cash können Nutzer Geld einfach per E-Mail verschicken – bis jetzt allerdings ist der Service noch „Invite only“.  Bis jetzt ist der Dienst nur „invite only“ – jemand muss Dich bezahlen mit Square Cash um eine Einladung zu erhalten. Das funktioniert folgendermassen:

  1. Schreibe eine E-Mail und setze die Empfänger-Adresse in das Empfänger-Feld ein.
  2. Setze pay@square.com in CC.
  3. Gib eine Summe in die Betreff-Zeile ein. Zum Beispiel „CHF50“.
  4. Verschick die E-Mail.

Google Wallet

Wer die neue Funktion hat, findet beim Gmail-Dienst im Menü dafür ein Dollar-Symbol „$“. Ein Klick darauf und es öffnet sich ein Dialogfenster, um die Summe einzugeben. Danach schickt man es ab. Sofern das Geld aus dem eigenen Wallet-Guthaben stammt oder man eine Kontoverbindung verknüpft hat, ist dies gratis. Per Kreditkarte kostet es zwischen 2,9 Prozent oder ca. 0,30 US Cents Gebühren.

iZettle

Der Mobile-Payment-Dienstleister iZettle funktioniert wie seine Mitbewerber Square oder Streetpay: Mithilfe eines Kartenlesegeräts für das Smartphone kann man Zahlungen annehmen oder tätigen. Bisher konnten dies allein gewerbliche Nutzer via Kartenleser und Payment-Dienst in Anspruch nehmen (so gesehen diesen Mai in London im Taxi), doch seit gestern steht iZettle auch für Privatpersonen zur Verfügung. „Von jetzt an kann jeder, der etwas verkaufen möchte, den Mini-Chipkartenleser nutzen – vom Flohmarktverkäufer zum  Babysitter oder dem Nachhilfelehrer.

Infografik

Spannend dazu auch die folgende Infografik: (Quelle hier)

The Rise of Mobile Payments
The Rise of Mobile Payments

Sei dein eigener Verleger

Ich bin gerade fasziniert von der Möglichkeit, sein eigenes Buch herausgeben zu können. Wollten wir das nicht schon immer? Allen Mobile Readern zum trotz, ein Buch hat doch immer noch etwas ehrliches, profundes, wertvolles. Nun gibt es, Web 2.0 sei Dank Online-Anbieter, welche das auch ermöglichen. Genannt wird das dann „Book on Demand“.

Für Book-on-Demand gibt es spezielle Arbeitsablaufsysteme. Unter Book-on-Demand versteht man die Kombination von Digitaldruckverfahren und für Kleinstauflagen geeigneten Weiterverarbeitungsverfahren im Bereich der Umschlagveredelung und Bindung; oft kommt der Buchvertrieb im Auftrag und auf Rechnung Dritter hinzu.

 

Mit Hilfe der Book-on-Demand-Technik kann ein Buch in einer Auflage ab einem Exemplar hergestellt werden, wirtschaftlich sind derzeit etwa 30 bis 100 Exemplare. Da das Buch sich immer nachdrucken lässt, hat es theoretisch eine unendlich hohe Auflage, die als Idee das Verfahren prägt: Bücher „auf Bestellung“ erreichen vor allem durch sogenannte Langsamdreher eine immense Sortimentserweiterung ohne den wirtschaftlichen Nachteil einer physischen Lagerhaltung.

(Quelle: Wikipedia)

Wie funktioniert das Ganze? Relativ einfach: PDF hochladen, Cover aussuchen, Auflage und Preis wählen und allenfalls noch weitere Leistungen aussuchen.

Ein paar spannende Anbieter

Da sind zum Beispiel Lulu und BoD. Beide Anbieter haben eine Palette von verschiedenen Dienstleistungen im Angebot, mit einer Gemeinsamkeit: Jeder und jede kann ein Buch veröffentlichen, denn es bestehen keine inhaltliche Auswahl und kein finanzielles Risiko. Die Bücher werden nicht vorgedruckt, sondern dem Buchhandel virtuell zur Verfügung gestellt und bei Bestelleingang innerhalb von wenigen Stunden ab Auflage 1 gedruckt und ausgeliefert. Bei Lulu und BoD ist die Publikation kostenlos, und Autoren können alles von gebundenen Bücher bis zu eBooks, Fotobücher und Kalender kreieren. Autoren behalten alle Urheberrechte zu ihren Werken und bekommen zwischen 70 und 80 Prozent ihres angesetzten Gewinns wenn ihre Bücher verkauft werden.

Bod hat es mir hier ganz besonders angetan:

  1. Mit den Layout- und Lektorats-Services stehen Ihnen weitere professionelle Leistungen zur Verfügung.
  2. Nach der Gestaltung legen Sie den Verkaufspreis und Ihre Autorenmarge fest.
    Druck ab Auflage 1: Lassen Sie jederzeit Kleinauflagen zu günstigen Preisen produzieren.
  3. Veröffentlichen Sie Ihr Buch mit eigener ISBN im nationalen und internationalen Buchhandel.
  4. Ihr Buch wird erst nach Bestellung innerhalb weniger Stunden gedruckt und ausgeliefert.
  5. Profitieren Sie von kostenloser E-Book-Konvertierung und zusätzlichen Vertriebskanälen wie dem Apple iBookStore und Amazon Kindle Shop.
  6. Nutzen Sie die BoD-Marketing-services, um die Leser auf Ihren Titel aufmerksam zu machen.
  7. Mit jedem verkauften Buch bekommen Sie Ihre Autorenmarge gutgeschrieben.
    Ihre Autorenmarge wird alle drei Monate ausgezahlt.
  8. Sparen Sie Aufwand: BoD kümmert sich um technische, juristische und logistische Aspekte Ihrer Veröffentlichung

Eigentlich total spannend dass ein Verlag sich so in den Dienst des Autoren stellt.

Daneben gibt es noch zahlreiche andere Anbieter:

Welche Anbieter kennt ihr? Freue mich von Euch zu lesen.

Trends 2013 – 2015

Inspiriert durch einen Artikel auf T3 werde ich mich in den nächsten Blogpostings mit Trends 2013 – 2015 befassen. Insbesondere die folgenden 8 Themen:

  1. Self Tracking
  2. 3D Druck
  3. Tablets vs PC
  4. Alles wird Mobile
  5. All Digital: Smart Home / Smart TV
  6. Offline Werbung aus der Online Welt
  7. Unerkannt als Gegentrend
  8. Abhängigkeiten in der Cloud

Update:

9. Social Banking

10. Picture Messaging

 

Wer hat erste Erfahrungen und Artikel zu teilen zu oben genannten Themen? Freue mich über Eure Top-Trend-Vorschläge.

Notfallkomplimente während der Feiertage

Es gilt die kürzesten und doch schwersten Tage des  Jahr durchzustehen. Man steht am Morgen auf und es ist dunkel. Man kommt am Abend nach Hause und es ist dunkel und da leuchtet auch schon die vierte Kerze am Adventskranz. Zu alledem war das Ende der Welt angekündigt und Gurus in aller Welt verfielen in Höchstleistungen der Schwarzmalerei und am Ende passierte doch nichts.

Also bleiben wir doch zu Hause bei unseren Liebsten und wie es so ist, wenn man sich nicht oft sieht oder manchmal doch auf die Nerven geht: ein Kompliment hilft die Situation zu entspannen: Die Seite Emergencycompliment.com bietet Komplimente auf Knopfdruck an und zwar so lange, bis man sich besser fühlt. Nicht ganz ernst gemeint, aber durchaus unterhaltsam.

Und wenn die Komplimente doch nichts nützen, Kopf hoch, ab dem 22. Dezember werden die Tage schon wieder länger!

4 Tipps vor Weihnachten

Weihnachtszeit ist auch Lesezeit, für alle die gerne News haben und dabei nicht immer selbst stöbern möchten gibt es YONES und für alle, die gerne Artikel und ähnliches im Netz sammeln  um später zu lesen gibt es Feedly

Ausserdem kann man herausfinden, wer gemäss Facebook seine besten Freunde sind und was Google findet was 2012 war: das Jahr im Rückblick von 3 Minuten