Digitale Skills die man sich aneignen sollte

In Zeiten der Digitalisierung und einer sich ständig verändernden Arbeitswelt ist es unumgänglich sich ständig weiterzuentwickeln und sich neue Skills anzueignen. Dies muss besonders im Hinblick auf die zukünftig immer wichtig werdende Kooperation zwischen Mensch und Maschine passieren und lässt die Frage offen wo in dieser Welt der Mensch seinen Platz in dieser Utopie findet?

Um in dieser Welt beruflich nicht nur überleben zu können, sondern erfolgreich zu sein erfordert es die Aneignung von Skills und Fähigkeiten, welche in dieser zukünftigen Welt der Digitalisierung gefragt sein werden und sich zugleich mit der immer stärkeren Präsenz von Maschinen und künstlichen Intelligenzen vereinbaren lassen. Die Integration dieser Innovationen in die eigene Produktion wird auch für Entrepreneure sowie etablierte Unternehmen immer wichtiger werden und erfordert einen zukunftsorientierten und aufmerksamen Blick auf die Auswirkungen von heutigen Entwicklungen auf die nächsten Jahrzehnte.

1.   Technologisches Verständnis

Es ist ein ganz bestimmtes Mindset, dass immer wertvoller wird in Bezug auf unternehmerischen Erfolg in der Arbeitswelt der Zukunft: Technologisches Verständnis in Verbindung mit unternehmerischem Denken sind Attribute die in einer sich ständig digitalisierenden Welt zukünftig von Innovatoren verlangt werden. Dies umfasst unter anderem ein fundiertes Mathematikverständnis, sowie ausgeprägte Skills im Programmieren als auch detaillierte Ideen davon wie erfolgreiche Geschäftsmodelle in der digitalen Welt funktionieren.

Doch dieser Weitblick darf keinesfalls in vagen Spekulationen resultieren, sondern muss möglichst faktenbasiert und vorhersehbar agieren. Vorhersagen von Veränderungen in der Geschäftswelt und dem Technologiewandel sollten möglichst präzise erfolgen. Dies ist natürlich keine Fähigkeit, die sich leicht erlernen lässt und ist eben genau deshalb ein sich lohnender und immer wichtig werdender Skill in der Arbeitswelt.

2. Programmiersprachen

Das Jobportal Stack Overflow hat kürzlich eine Statistik veröffentlicht die sehr schön veranschaulicht wie schnell sich die Anforderungen von Unternehmen in Bezug auf Programmiersprachen im Vergleich von 2015 zu 2016 verändert haben und verzeichnet die grössten Zuwächse für ReactJS, Docker, Ansible, Apache Spark & Sys Admin. Die Prozentual grössten Rückschläge mussten AJAX, Backbone.js, LAMP, Apache & JQuery hinnehmen.

Dies veranschaulicht sehr gut wie rasant sich Anforderungen in der modernen Arbeitswelt verändern können und suggeriert somit einen Bedarf für aufmerksame, sich ständig weiterbildende, technologisch versierte Arbeitnehmer.

3. Mobile Marketing

Die Welt ist heute mehr mobile als je zuvor, das spiegelt sich nicht nur im weltweiten Webtraffic wieder, welcher über 50% liegt. Mobile ist aber mehr: es ist das verschmelzen von einem digitalen Assistenten mit der realen Welt. Sei es beim einkaufen, beim lernen oder beim erleben. Dabei gibt es unterdessen zahlreiche Formen, von QR Codes angefangen bis hin zu Couponing, erweiterten Realitäten und Customer Journeys, welche sich fast zu 100% auf den Smartphones abbilden, von der Suche bis zur Entscheidung, dem Kauf oder dem After Sales.

4. Virtual Reality, Augmented Reality und Gamification

Unter dem Begriff Virtual Reality wird eine (visuelle) Darstellungsform in Echtzeit verstanden, die entweder fiktiv ist oder eine nicht hier phyisch reale Welt darstellt (zB ein Strand auf Bora Bora den man in Bern erlebt). Im Gegensatz dazu steht „Augmented Reality“ und bezeichnet das „erweitern“ einer realen Welt. Auch hier ist es zwar computergeschützte Umgebung, umfasst aber vielmehr die Erweiterung der Realität. In Augmented-Reality-Anwendungen werden durch Apps oder andere Programme neue, computergenerierte Informationen, zB Texte, Video Ergänzungen, Grafiken über ein verbindendes Medium in die Realität des Users übertragen – zum Beispiel das Smartphone. Dabei verschmelzen virtueller Inhalt und die Realität praktisch miteinander und es findet eine Überlagerung der Realität statt. Gerade in Kombination mit spielerischen Ansätzen, also Gamification bietet dies eine völlig neue Welt an Möglichkeiten.

5. Automatisierung

Auch wenn viele es denken: Automatisierung kann viel mehr als nur Tasks selbsttätig und automatisch ausführen. Viele verwechseln Automatisieren jedoch noch noch mit dem simplen automatischen versenden von E-Mails und dem abarbeiten von irgendwelchen Listen. Dabei geht es vielmehr die Kunden in ihrer Customer Journey zu begleiten und auch langfristige Bindung schaffen in dem durch clevere Automatismen die Entscheidungen und Kontakte langsam aneinander geführt werden.

6. Data Analytics und Growth Hacking

Digitale Welten generieren Daten und diese Daten sind zwar nicht Big – aber Smart. Heute muss verstanden werden, welche Daten einerseits Ursprung und welche Wirkung darstellen. Dabei geht es vielmehr um die Kombination und das Verständnis um neue Modelle zu entwickeln, welche zum Beispiel im Growth Hacking eingesetzt werden können. Growth Hacking wiederum spiegelt eine Denkhaltung wieder, welche zuerst im kleinen Ansatz testet, was im grossen möglich ist und skaliert dieses dann entsprechend schrittweise.

7. Social Media und Digital Marketing

Fast schon ein klassiker sind die Disziplinen Social Media und Digitales Marketing. Warum aber die Auflistung und gleichzeitig Unterscheidung? Die Chance liegt in der Dynamik. Social Media ersetzen immer mehr klassische Medien wie Zeitungen oder TV, wir verlagern unseren Wissenbezug immer mehr in digitale Ecosphären, wollen dort aber nicht unbedingt auf klassische Weise mit Werbung bombardiert werden. Das bedingt ein fundamentales Verständnis von neuen Werbeformen innerhalb des Digitalen Marketing aber auch in der Unterscheidung, welche digitalen Marketing Taktiken für welche Kundengruppen und auf welchen Plattformen funktioneren.

8. SEO

93% der User im Internet suchen bevor sie denken – dieses Bon-Mot scheint zwar übertrieben aber seien wir ehrlich: wer heute Google hat, muss keinen Brockenhaus oder Duden mitschleppen. Suchen ist bequem, suchen ist einfach – dabei wollen wir als Anbieter und Firmen aber auch als Arbeitgeber vor allem gefunden werden. Google aber auch Bing entwickeln sich immer wieder weiter, Amazon und Youtube sind ernstzunehmende Suchmaschinen in anderen Bereichen und dabei muss auch diese Disziplin verstanden und beherrscht werden.

9. Digital Design und UX

In der Interaktion auf den Plattformen liegen die grössten Potentiale, dabei muss verstanden werden, die zum Beispiel soziale Interaktionen, mobile Plattformen aber auch Nutzerverhalten ineinander verschmelzen. Gerade das digitale Design und das Verständnis von UX hat sich in den vergangenen Jahren fundamental verändert und beschleunigt. Dabei geht es immer mehr auch um technische Möglichkeiten und die Vorwegnahme, fast das Vorwegdenken von möglichen Interaktionen um mögliche Friktions, also Abbrüche und Frustrationen zu vermeiden.

10. Community Management

Zu guter Letzt: die Welt hat sich von einer Massenkommunikation zu einer Tribe-Communication gewandelt. Wir bewegen uns vielmehr in Themen und spezifischen Gruppen als in der grossen Masse. Das Gieskannen Prinzip funktioniert nicht mehr und man muss seine Communities, also Fans wie auch Kundinnen und Kunden mit relevanten Inhalten und Aktionen abholen aber vor allem auch pflegen. Eine neue Disziplin im Kundenmanagement oder Client Relationships, die auch viel mit Inhalterstellung Interaktion, sowie Empathie zu tun hat.

Fazit

In der heutigen Welt mit einer derart rasanten technologischen Entwicklung muss ein Unternehmen stets agil bleiben um diesen Wandel mit allen verfügbaren Ressourcen voll ausschöpfen zu können. Dies erfordert auch eine bestimmte Denkweise in Bezug auf den Prozess der Technologisierung. Ein tiefes Verständnis für Technologie und ein gewisser Weitblick werden immer wertvoller für Unternehmen und sollten auch bei der Suche nach Mitarbeitern wichtige Kriterien darstellen. Antizipation und technisches Verständnis werden immer wichtigere Attribute sowohl für Entrepreneure als auch Arbeitnehmer.

Advertisements

Was wird von den Mitarbeitenden morgen verlangt?

Die Digitalisierung und der Wandel der modernen Arbeitswelt sind unaufhaltsam und erfordern deshalb auch die Anpassung jedes Individuums, welches von diesem Wandel nicht überrascht werden möchte. Passend zu diesem neuen Umfeld sind neben vielen bekannten Fähigkeiten auch neue Kompetenzen gefragt, welche in der Arbeitswelt 4.0 von immer bedeutend werdender Wichtigkeit sind. Gerade überfachliche Kompetenzen werden immer relevanter, wobei gerade diese in Ausbildung und Studium oftmals nicht ausreichend hervorgehoben werden.

Äusserst wichtige Kompetenzen im Rahmen der Digitalisierung umfassen unter anderem:

  • Kreativität
  • Flexibilität
  • kritisches und systemisches Denkvermögen
  • komplexe Problembewältigungskompetenzen
  • Transfervermögen und Entscheidungsfähigkeit
  • Sowie Lernbereitschaft

Natürlich ist es auch äusserst relevant wie gut ein Mitarbeitender zum Unternehmen und in das bereits vorhandene Team passt. So ist es in der Tat oftmals so, dass einfach andere Bewerber als besser passend für den Konzern empfunden werden und die Absage nicht unbedingt an einem suboptimalen Lebenslauf liegen muss.

Auch Fähigkeiten in Bereichen wie beispielsweise der Koordination von Abläufen, der Steuerung von Kommunikation sowie dem Treffen von eigenen Entscheidungen werden zukünftig weitgehend grössere Wichtigkeit erfahren. Obwohl Tätigkeiten durch die Vernetzung von Informationstechnologien, Automatisierungstechniken und Software in technologischer und organisatorischer Hinsicht immer anspruchsvoller und komplexer werden ist es auch eine immer wichtiger werdende Fähigkeit sich während zahlreicher Ablenkungen durch beispielsweise neuen Nachrichten auf Slack, nach Unterstützung fragenden Kollegen oder aktiven Wochenendplanungen der Freunde auf WhatsApp trotzdem stets den Überblick zu bewahren und sich auf die momentan wichtigen Tätigkeiten zu konzentrieren und Prioritäten zu setzen.

Dazu passend ist auch der Begriff Digital Detox, welcher gerade in der Arbeitswelt 4.0 eine immer wichtiger werdende Bedeutung einnimmt. Dies bedeutet in die eigenen Fähigkeiten ohne technologische Unterstützung zu vertrauen und auch manchmal Abstand von digitalen Errungenschaften zu nehmen um sich entspannen zu können.

In einer immer komplexeren digitalen Welt ist es oftmals notwendig, sich zurückzuziehen und wieder den Einklang mit dem Selbst abseits der Technologie zu finden. Deshalb ist es auch empfehlenswert sich gezielt Auszeiten wie beispielsweise Urlaube zu nehmen und währenddessen auch das Smartphone und Tablet beiseite zu legen um wieder Energie zu tanken, welche daraufhin in weitere Kreativität und Innovationen investiert werden kann.

Eine wirksame Methode um diese wertvollen Kompetenzen zu vermitteln stellt unternehmerisches Mentoring dar. Dadurch lassen sich Erfahrungen über weite Teile der Generations-, Hierarchie und Abteilungsgrenzen hinaus vermitteln und helfen somit die Fähigkeiten der sowohl der jüngeren als auch der erfahrenen Mitarbeiter zu stärken.

Welche Soft Skills braucht es also, um auch in Zukunft arbeitsmarktfähig zu bleiben? Wir haben 10 klassische und 10 neue Skills zusammen getragen.

1.   Fokus

Gerade in der heutigen Zeit wird es durch zahlreiche Ablenkungsmöglichkeiten stets schwieriger sich über einen längeren Zeitraum hinweg auf dieselbe Tätigkeit zu konzentrieren. Sei es das Smartphone, ein interessantes YouTube Video oder die/der hübsche Kollege/Kollegin von nebenan. Die Vielfalt der Möglichkeiten, die einen davon abhalten sich auf seine Arbeit zu fokussieren sind unendlich. Besonders deswegen ist es heutzutage von immenser Wichtigkeit die Fähigkeit zu besitzen sich trotz dieser störenden Einflüsse stets mit voller Konzentration auf die momentane Tätigkeit fokussieren zu können um die bestmögliche Arbeit zu leisten und sich selbst damit die optimalsten Voraussetzungen für den Erfolg zu gewährleisten. Um sich diese Fähigkeit anzueignen ist es wichtig selbst scheinbar einfachen Tätigkeiten seine volle Aufmerksamkeit zu schenken um Aufmerksamkeit regelmässig zu trainieren und damit den Grundstein für den Erfolg bei wichtigeren Projekten zu setzen.

2.   Empathie

Hohe Empathie ist eine enorm wichtige Fähigkeit für den allgemeinen Umgang mit anderen Menschen, sei es im privaten oder beruflichen Umfeld. Wer über ein hohes Einfühlungsvermögen verfügt ist meist ein besserer Teamplayer und überzeugt Mitmenschen oft mit Leichtigkeit von eigenen Ideen und Visionen.

3.   Neugierde

Neugierde ist der Motor für Kreativität und Erfolg. Wer neugierig ist erweitert stets seinen Horizont und macht somit fortwährend neue, fruchtbare Erfahrungen welche nicht selten zu interessanten und erfolgversprechendsten Ideen führen können. Jemand der stets in seiner Komfortzone verweilt verpasst womöglich zahlreiche Chancen und positive Einflüsse die sich als vorteilhaft für die eigene Karriere erweisen können.

4.   Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein bedeutet sich stets über die eigenen Stärken, Schwächen und Eigenschaften bewusst zu sein, an sich und seine Fähigkeiten zu glauben und sich selbst stets zu akzeptieren und zu respektieren ohne jedoch Verbesserungsmöglichkeiten aus den Augen zu verlieren. Ein starkes Selbstbewusstsein ist besonders im Arbeitsleben von enormer Bedeutung und wirkt sich auch stark auf jeglichen anderen Lebensbereichen aus. Selbstbewusstsein kommt jedoch stets von innen und ist nicht durch Geld, Erfolg oder Ansehen zu kompensieren. Jedoch ist umgekehrt ein starkes Selbstbewusstsein ein Garant um eben diese Ziele zu erreichen.

5. Konfliktfähigkeit

Konfliktfähigkeit bedeutet andere Meinungen akzeptieren zu können und sich offen mit seinen Mitmenschen auseinanderzusetzen und auch bei Meinungsverschiedenheiten stets diplomatisch, freundlich aber auch bestimmt, selbstbewusst und zielorientiert zu agieren

6. Kritikfähigkeit

Der gesunde Umgang mit Kritik spielt in zahlreichen Situationen in der Arbeitswelt eine wichtige Rolle: Sei es bei Teamarbeiten, Projekten oder auch als Verantwortlicher in Führungsposition. Nicht nur Kritik auszuüben, sondern diese auch annehmen, reflektieren und bei Konstruktivität auch umsetzen zu können ist eine enorm wichtige Fähigkeit für eine starke und erfolgreiche Persönlichkeit und generiert nicht selten fruchtbare Effekte für wegweisende Veränderungen.

7. Kommunikative Kompetenz

Eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit hilft dabei Ideen, Wünsche und Vorstellungen klar und detailliert mitzuteilen und trägt zudem auch zur Konsensbildung in Diskussionen bei. Ausserdem suggeriert sie darüber hinaus anderen Menschen ein niveauvolles, vertrauenswürdiges und sympathisches Bild der eigenen Person.

8. Führungsqualitäten

Selbst wenn man sich nicht bereits in einer Führungsposition befindet sind gute Führungsqualitäten auch schon in früheren Karriereabschnitten von äusserster Wichtigkeit um beispielsweise sein Team zu motivieren, durch ausgeprägte Leadershipfähigkeiten hervorzustechen und sich somit etwaige Beförderungen zu ermöglichen oder auch einfach mit gutem Beispiel voranzugehen.

9. Fähigkeit zum kritischen Denken

Kritische Denker sind stets gerne gesehen da sie oftmals abseits bekannter Wege agieren, Routinen hinterfragen und somit zu einer Kultur der Optimierung beitragen indem sie ihre Vorstellungskraft, Argumentation, vergangene Erfahrungen und verfügbare Ressourcen dazu verwenden Probleme zu verstehen und damit letztendlich auch lösen zu können.

10. Vertrauenswürdigkeit

Vertrauenswürdigkeit ist eine wichtige, von jedem anzustrebende Eigenschaft und zeigt, dass sie sich durch ihre Tätigkeiten den Respekt ihres Umfelds verdient haben, von diesem geschätzt und respektiert werden und durch ihren Charakter überzeugen konnten. Besonders wichtig ist dieser Charakterzug jedoch auch dadurch, dass wahre Vertrauenswürdigkeit schwierig zu finden ist und sie unter anderem deshalb auch stets mit hoher Wertschätzung bedacht wird.

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus und was braucht es dazu?

Diese äusserst interessante Frage versucht das Beratungsunternehmen Pricewaterhouse-Coopers mit einer erst kürzlich erschienen weltweit angelegten Studie nach bester Möglichkeit zu beantworten. Bei dieser Studie wurde die generelle Befindlichkeit von Arbeitnehmern untersucht und zugleich werden 4 mögliche Zukunftsszenarien für die postmoderne Arbeitswelt vorgestellt.

Der zunehmende demografische Wandel und die stets fortschreitende Technologisierung bewirken grundlegende Veränderungen für die Arbeitswelt der Zukunft und stellt Arbeitnehmer vor grosse Herausforderungen. Doch überraschenderweise kam die Studie zu dem Ergebnis, dass überwältigende 74 Prozent der Befragten Arbeitnehmer weltweit bereit sind sich in einer rapide verändernden Arbeitswelt die dafür nötigen Fähigkeiten aneignen bzw. sich sogar bei Notwendigkeit dem Opportunismus hingeben zu wollen und beispielsweise auch vollständige Umschulungen in Betracht ziehen würden. Zudem kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass der überwiegende Teil der an der Studie teilnehmenden Arbeitnehmer die Meinung vertritt selbst für ihre Fortbildung verantwortlich zu sein und diese Verantwortung nicht auf den jeweiligen Arbeitgeber überträgt.

Dies sind wesentliche Ergebnisse der von Pricewaterhouse-Coopers durchgeführten Studie „Workforce of the future: the competing forces shaping 2030” bei der laut eigenen Angabe weltweit rund 10.000 Arbeitnehmer zu verschiedensten Themen in Bezug auf die mögliche Situation der Arbeitswelt im Jahr 2030 befragt wurden. Dieses Resultat bestätige laut den Autoren der Studie die Tendenz zum kontinuierlichen berufsbegleitenden Lernen seitens der Arbeitnehmer mit dem Ziel in einer Welt der fortschreitenden Technologisierung Schritt halten zu können und am Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Im Detail wurden seitens der Studienautoren mögliche Szenarien für das Jahr 2030 analysiert, um zu ermitteln, wie konkurrierende Kräfte, einschliesslich der Automatisierung, die Arbeitskraft der Zukunft formen. Hierbei ist zu beobachten, dass 65 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass Technologie generell ihre Karrierechancen verbessert wobei jedoch auch interessant ist, dass Arbeitnehmer aus den USA und Indien diesbezüglicher zuversichtlicher sind als jene in Europa. Dennoch sind beinahe 3/4 der Studienteilnehmer der Meinung, dass Technologie nie in der Lage sein wird die menschliche Intelligenz vollends zu ersetzen.

Weiters sei zu erwähnen, dass 37 Prozent der Teilnehmer der Digitalisierung eine gewisse Skepsis entgegenbringen und Befürchtungen haben, dass ihr Arbeitsplatz durch die zukünftige Automatisierung gefährdet ist. Dieser Wert war 2014 noch bei 33 Prozent.

Daher ist es nicht überraschend dass 56 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass die jeweiligen Regierungen entsprechende Massnahmen ergreifen sollen um Arbeitsplätze vor der drohenden Automatisierung zu schützen.

„Angst bremst die Zuversicht und die Bereitschaft zur Innovation. Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter in die Technologiedebatte einbeziehen. Nur so können diese verstehen, welche Auswirkungen die Technologie auf ihre Arbeitsplätze in der Zukunft haben kann, sich darauf vorbereiten und sich bei Bedarf fortbilden. Unternehmen dürfen diese bevorstehenden Änderungen nicht unterschätzen“, sagt Bianca Flaschner, Leader Human Ressource Management People and Organisation bei PwC.

Welche Skills werden in einem Digitalen Mindset benötigt?

Digital Mindset beschreibt eine offene, neugierige und enthusiastische Einstellung gegenüber der Digitalisierung und damit verbundenem Verständnis der verschiedenen Variablen, welche heutzutage enormen Einfluss auf das individuelle Leben sowie auf die Gesellschaft haben und dementsprechend auch bzw. gerade in der Geschäftswelt eine grosse Wichtigkeit innehaben.

Ein Unternehmen, welches möglichst viele Mitarbeiter mit diesem Mindset beschäftigt, wird in der Arbeitswelt 4.0 der Konkurrenz stets entscheidende Schritte voraus sein und damit den Grundstein für den Erfolg und die Weiterentwicklung des Konzerns setzen. Diese neue Arbeitswelt lebt quasi von Teamwork, Kollaborationen und starken Netzwerken.

1. Technische Affinität

Egal welche Bereiche man ansieht. Alles bedarf technisches Know-How inzwischen. So sind Berufe im Marketing, Verkauf oder auch beim Management zunehmend mit technischen Tools verbunden. Apps, Social, Mobile und viele andere Trends werden in allen Berufen abgebildet. Diese müssen erlernt werden und es bleibt kein Raum mehr um Technologie zu vermeiden. Dies bildet die Basis für jeden Job der Zukunft und man muss sich auch bewusst sein, das dies ein lebenslanges lernen und adaptieren an neue Technologien bedeutet.

2. Daten Affinität

Grossartige Manager vertrauen sehr auf ihr Bauchgefühl und treffen so Entscheidungen. Nicht zu letzt, da es bei Datenauswertungen viel zu Inkonsistenzen, fehlenden Daten oder auch anderen Problemen kommen kann. Dennoch ist ein gutes Grundverstädnis von Daten, Datenanalysen oder auch die Skepsis gegenüber der Daten wichtig. So sollten Manager der Zukunft ein Verständnis haben wie Daten zu verwenden sind, unterscheiden können zwischen vertrauenswürdigen oder nutzlosen Daten aber auch diese gezielt für ihre Entscheidungen nutzen können.

3. Agile und flexible Arbeitsweise

Wenn es um die Zukunft der Arbeitswelt geht, dann sind speziell Manager gefragt. Automatisierung und künstliche Intelligenz werden vermehrt den Fokus auf Innovation, Infrastruktur modernisierung aber auch bei der strategischen Ausführung liegen. Manager werden auch innerhalb der Projektteams zunehmend zu Coaches und Mentoren und sorgen dafür, das viele verschiedene Projekte aus unterschiedlichsten Bereichen erfolgreich durchgeführt werden.

4. Networking und Social- /Soft- Skills

Durch den Abbau von Stellen durch die Automatisation werden Hierarchien flacher und Organisationen komprimierter. Dies führt dazu das Funktionen zunehmend vertikaler werden und weniger horizontal in der eigenen Funktion. So werden Manager zunehmend die Organisatoren für Teams aus allen verschiedenen Bereihen. Da hilft es gute Menschenkenntnisse zu haben. Die Beruflichen Qualifikationen rücken somit vermehrt in den Hitergrund da es wichtiger wird ein gutes Netzwerk zu haben und die Leute effizient führen zu können. So wird auch die Führungsperson selbst verpflichtet ein gutes Vorbild für flexibles arbeiten zu sein und die Spezialisten so zu verbinden, das ein optimales Ergebnis im Team erreicht werden kann.

5. Non-lineares (laterales) Denken

Es war Edward de Bono welcher den Begriff „paralleles Denken“ geprägt hat. Dieser Begriff umschreibt die Fähigkeit, in Bezug auf ein beliebiges Thema systematisch unterschiedliche Denk- und Wahrnehmungsperspektiven einzunehmen. Das wichtigste Beispiel für das parallele Denken sind die so genannten Denkhüte von De Bono. Sie werden inzwischen weltweit in grossen Organisationen in den Bereichen Kreativität, aber auch Kommunikation und Teamentwicklung eingesetzt. Was steckt genau dahinter? Zum einen wird zugelassen, dass die vorliegenden Informationen zuerst subjektiv bewertet und dann selektiv verwendet werden. Details werden nicht analytisch, sondern intuitiv erfasst. das ist eine Abwandlung zum klassischen, strukturiertem denken. Ausserdem werden gedankliche Sprünge und Assoziationen bewusst zugelassen, nicht jedes Zwischenergebnis muss richtig sein. Gleichzeitig werden Ja/Nein-Entscheidungen vermieden. Damit werden klassische Denkmuster in Frage gestellt, indem z. B. bewusst nach der unwahrscheinlichsten Lösung eines Problems gesucht wird. Diese Technik des lateralen Denkens kann bewusst geübt und im Rahmen eines kreativen Prozesses eingesetzt werden. Sie führt je nach Problemstellung nicht direkt zu einer direkt umsetzbaren Lösung, kann aber neue Sichtweisen eröffnen und damit auch die Innovationskultur eines Unternehmens stärken.

Digitales Onboarding für KMU: mit kleinen Schritten starten statt auf den grossen Wurf warten

Die Digitalisierungstrends, welche derzeit anstehen bieten für Unternehmerinnen und Unternehmer ein grosses Potenzial an Chancen – wenn diese wissen, wie sie den Wandel konkret angehen können. Denn gleichzeitig steigen durch die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung sämtlicher Dienstleistungs- und Produktionsbereiche die entsprechenden Herausforderungen, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (kurz KMU) allen voran im mittleren Management. Dabei denken viele Unternehmerinnen und Unternehmer, die wichtigsten Ziele eines digitalen Onboardings sei einerseits der Zugang (und Bindung) von Kunden sowie auch die Reduk­tion von Kosten beziehungsweise die bessere Transparenz, wofür und mit welchem Erfolg Geld verwendet wird. Wenige verstehen dabei, dass auch kontinuierlicher Kundendialog per Social Media und E-Mail essentiell ist. Die Unternehmen scheitern dabei aber nicht an der Theorie und dem Wissen. So findet eine Mehrheit der KMU, dass die Digitalisierung ihrer Geschäfte essentiell ist, sie wissen aber nicht, wie sie das Thema konkret angehen und umsetzen sollen.

 

Eine mögliche Anleitung dazu, lässt sich aber in 5 einfache Schritte unterteilen:

  1. Status Check: Wie digital ist mein Unternehmen derzeit?
  2. Vision: Was soll sich wie ändern? Kundenfokus im Mittelpunkt.
  3. Umsetzung: Wie geh ich es konkret an? Themen Schwerpunkte dabei sind:
    • 
E-Commerce und M-Commerce: wie erreiche ich den Kunden von morgen
    • Social Media und E-Mail: wie finde und binde ich Kunden und baue an meiner Marke
    • 
Geschäftsmodelle & Prozesse: wie erkenne ich neue Potentiale und optimiere ich Kosten
    • Cloud und Data: welche Dienste kann ich in der Cloud (SAAS) nutzen und was heisst das für die Prozesse?
    • IT-Sicherheit: Wo ergeben sich welche Sicherheitslücken und Handlungsbedarf zB durch Cloud Dienste, Remote Working oder BYOD (Bring your own device)
  4. Personal: Digitale Kompetenzen erweitern für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  5. Kontinuität: wie können Mitarbeitende geschult werden und kann das Unternehmen am Ball bleiben

Die einzelnen Phasen erklärt

Gerade neue Technologien treiben Unternehmerinnen und Unternehmer an, bestehende Dienstleistungen, Produkte und damit bestehende Angebote zu hinterfragen, um die bestehende Wertschöpfungskette zu verbessern, zu digitalisieren und dabei neue Services zu erbringen. Es können dazu neue Hilfsmittel und Kanäle genutzt sowie Kooperationen eingegangen werden, um innovative Geschäfts- und Ertragsmodelle zu entwickeln für Kundinnen und Kunden, die bereits in dieser digitalen Welt unterwegs sind. Dabei wird ein Veränderungsprozess ausgelöst, welcher zu einer Anpassung der Führungsgrundsätze und Personalgrundsätze im Unternehmen führen kann: Wie wollen wir dem Wandel begegnen? Wer muss was wissen? Wie schulen wir? Wie bleiben wir am Ball? Wissen die Mitarbeitenden genug? Oder sogar mehr als das Management? Der Weg zur Umsetzung wirkt am Anfang sehr überwältigend das ist er aber nur bedingt, denn wer einmal anfängt, sieht plötzlich den Weg und das Ziel.

Vom Status Quo zur Vision

In einem Status check wird erstmal überprüft: Wie Digital ist mein Unternehmen überhaupt? Wie kann ich vergleichen? Gibt es Branchenvergleiche oder Studien? Kann ich beim Mitbewerber etwas abschauen oder will ich selbst eine Analyse versuchen? Was hier hilft sind Einsichten und Feedbacks von Dritten. Das können Unternehmerinnen und Unternehmer sein, welche selbst den Wandel schon vollzogen haben und diesen auch leben, oder es sind Expertinnen und Experten, welche in zahlreiche Unternehmen Einblicke erhalten und darum einen entsprechenden Weitblick haben, was Stand der Dinge, von Technik und Prozessen, sowie verwendeten Instrumenten im Geschäftsalltag sind. Wichtig dabei sind auch Einblicke und eine Situationsanalyse Seitens des Managements was Wissen, Kreativität und Innovation angeht: gerade der digitale und mobile Arbeitsplatz sowie neue Organisationsformen, um Wissen zu teilen und Teams zu führen sind zu analysieren und gegebenenfalls dann später zu motivieren und zu schulen.

Ist die Analyse vollzogen, geht es darum, eine Vision zu entwickeln. Grundsätzlich sollen dabei Menschen, Technik (Geräte, Werkzeuge ob Produktion oder Büro) einbezogen werden. Prozesse sollen standardisierter, schneller und effizienter und allenfalls online gestaltet werden. Durch eine Digitalisierung der Prozesse können Teilaufgaben gegebenenfalls vernetzt werden, um so unter anderem das mehr Geschwindigkeit zu erhalten oder Abläufe zu beschleunigen. Das kann eine Messenger Software sein, eine Online Auftragsabwicklung und Offertwesen, aber auch gemeinsame Wikis, welche das Wissen sammeln und teilen. Ein Wiki (abgeleitet von Wikipedia) kann intern aufgebaut und genutzt werden. Gerade im Bereich der Wissensarbeiter kann hier durch das Teilen von Wissen die Produktivität und Innovationsfähigkeit gesteigert und gleichzeitig die Transparenz erhöht werden.

Die Umsetzung

Bei der Umsetzung herrschen oft zwei Gefühle gleichzeitig: Unwissenheit, ob man das richtige tut und die Angst, gleichzeitig etwas so falsch zu machen, dass es sich nicht mehr reparieren lässt. Hier hilft ein Prozess, welcher die wichtigsten Schritte und die Hintergründe dazu skizziert und jemand, der die Umsetzung begleitet und aufzeigt, was gemacht werden kann und gleichzeitig die Angst nimmt, falsches aufzugleisen. Wichtig ist hier: kleine Schritte sofort umsetzen um Ergebnisse zu sehen.

Betrachten wir einmal die 4 Unterbereiche etwas detaillierter. Was verstehen wir darunter? Haben wir bereits einen (Online) Commerce Kanal? E-Commerce über eine Website oder sogar das Potential für M-Commerce (Mobile). Die grosse Frage bei E-Commerce und M-Commerce ist: wie erreiche ich den Kunden von morgen. Gleichzeitig müssen sich Unternehmen darüber Gedanken machen, wie finde und binde ich Kunden und baue an meiner Marke? Dabei helfen Social Media und E-Mail. Gerade Social Media bietet ein tolles Instrument, welches langfristig eingesetzt und sich nicht nur auf Marketing beschränkt, für Unternehmen in den Bereichen PR und Personal (Rekrutierung) aber auch Content Marketing (wofür stehen wir, was können wir) gewinnbringend umgesetzt werden kann. 
Die Frage, welche sich dann unweigerlich stellt ist: wie sieht unser Geschäftsmodelle und die darunter liegenden Prozesse aus? wie erkenne ich neue Potentiale und optimiere ich Kosten? Kann ich allenfalls mit dem Kunden innovieren? Was brauche ich? Wenn ich als Unternehmerin und Unternehmer besser verstehe, wie ich Probleme meiner Kunden lösen kann, innoviere ich automatisch und kann dabei Wertschöpfungen mit Kunden generieren. Dabei helfen den KMU Dienste in der Cloud: welche Dienste kann ich in der Cloud (SAAS) nutzen und was heisst das für die Prozesse? Kann ich gewisse Dinge auslagern? Kosteneffizienter gestalten? Welche Vorteile bieten Online Office Lösungen und Messenger Dienste, Buchhaltungssysteme oder ganze CRM/ERP Lösungen, welche nicht in der Firma betreut
 werden müssen? Aber unweigerlich, was heisst das für die IT-Sicherheit? Was muss die Firma und die Mitarbeitenden wissen? Im Kern stehen integrierte und vernetzte Lösungen auf der Prioritätenliste der Unternehmen.

Im Mittelpunkt: der Mensch

Verkauf passiert nicht mehr am Telefon, und auch die Zeit der Marketing Emails ist lang vorbei. Fast 700 Millionen Nutzer haben Ad-Blocker installiert, und sehen somit online Werbung gar nicht erst. Wer heute Kunden erreichen will muss sozial denken und langfristig handeln: Social Selling ist das neue Stichwort. Die Verbindung von Social Media, Content und Beziehungspflege. Darum sollte man vielleicht eher von Social Networking als von Social Media sprechen. Social Selling wird von Online Marketeers bereits seit Jahren erfolgreich betrieben, und kommt nun immer stärker auch im B2B zum Tragen und im Mittelpunkt steht der Mitarbeitende mit seinen Social Networking Profilen und Fähigkeiten, welche geschult und betreut werden müssen.

Denn bei aller Euphorie: Es sollte kaum Mitarbeiter geben, denen es nicht bewusst ist, dass die online Welt zahlreiche Sicherheitsprobleme mit sich bringt. Wenn Daten nicht aktiv geschützt werden, können auch Probleme entstehen: Datenverlust, Datenschutzgesetz und Verwendung von Kunden- sowie Analysedaten für künftige Entscheidungen. Wer darf was und warum? Je nachdem wie sensibel die Daten sind, müssen Vorkehrungen getroffen angefangen bei der eigenen internen Kommunikation und der Übertraung der Kundendaten.

Um zu erkennen, wo noch Bedarf zur Verbesserung besteht können in Roundtables Fragen gestellt werden, man arbeitet mit Mentoringruppen. Hier begleiten digital kompetente Mitarbeitende ihre Kollegen, um Wissenslücken zu füllen und Barrieren abzubauen. Es lohnt sich, hier in Mitarbeitende zu investieren, da viele Probleme im Verbund schneller und günstiger gelöst werden können. Mit der Aufbereitung von Wissen, wie oben genannt mit Wikis und der Kombination von echten Begegnungen und Austausch können von Administration bis Produktionsabläufen gemeinsam Verbesserungen vorgenommen werden, die Abläufe können besser laufen und die Kommunikation zwischen den einzelnen Teams kann die Arbeit des gesamten Unternehmens erleichtern, was sich langfristig auch auf die Erfolgsrechnung niederschlägt.

Kontinuität sicher stellen

Digitale Kompetenz erstreckt sich in alle Bereiche eines modernen und gut geführten Unternehmens. Sei es die Produktentwicklung und das Design, bis hin zur Kundenverwaltung oder dem Kundendienst. Jeglicher Aspekt kann digital in Angriff genommen werden und sollte durch Computerkenntnisse bereichert werden. Mitarbeiter verstehen im Allgemeinen sehr gut, dass in der heutigen Welt nur derjenige gewinnt, der sich auch aktiv in diesem Bereich fortbildet. Daher sollte es für das Management kein Problem darstellen, die Mitarbeiter zur Fortbildung zu motivieren.

Es sind oft nur wenige Mitarbeiter, die eine vollkommene digitale Problemlösung anstreben, und je nach dem Bereich in dem das Unternehmen tätig ist, ist dies auch nicht nötig. Hier sollten Interessen gefördert werden und Kompetenzen, die Mitarbeiter aus dem Privatleben haben mit in die Arbeitswelt integriert werden. Dennoch kann in vielen Bereichen eine digitale Herangehensweise an allgemeine Prozesse die Arbeit erleichtern und die Produktion beschleunigen.

Schlussfolgerung

Immer weniger haben Unternehmerinnen und Unternehmer die nötige Zeit, um digitale Projekte zu starten und zu implementieren. Dabei fehlt es den Mitarbeitenden aber auch dem Management an grundsätzlichem Know-how zur Umsetzung. Die Frage was kommt zuerst und wie sage ich es meinen Kolleginnen und Kollegen stehen hier im Vordergrund. KMU, welcher einem Digitalen Onboarding noch zögerlich gegenüberstehen, sehen dabei oft eher Risiken als Chancen und wissen nicht wo anfangen. Ein einfaches Modell, begleitet mit konkreter Umsetzung vor Ort und unterstützt durch Sparring Partner kann einem Unternehmen rasch aufzeigen, was wie gemacht wird, und wie tief die eigentlichen Hürden doch sind.

Ich freue mich immer über einen Kommentar, einen Austausch oder eine Vernetzung – unter folgendem Link gibt es mehr über mich: LinkTree.