Was macht ein Businessangel?

Business Angels sind im Gegensatz zu Venture Capitalist (Firmen) oftmals Personen (oder Institutionen), welche Startups in einer frühen Phase Eigenkapital (und zwar eigenes Geld) zur Verfügung stellen.

Es handelt sich daher um Eigenkapitalgeber mit Rechten und Pflichten. Allerdings stellen Business Angels oft nicht nur Kapital zur Verfügung, sondern auch wertvolles Know-How und dabei helfen sie den Startups aktiv – man spricht von Smart Capital.

Bei Business Angels handelt es sich oft um ehemalige erfolgreiche Gründer, ehemalige CEOs, CFOs, Ex-Banker oder UnternehmerInnen, welche in der Vergangenheit selbst ein Unternehmen erfolgreich aufgebaut und anschliessend verkaufen konnten. Mit den Erträgen aus Unternehmensverkäufen, Sparen, Immobilien oder Boni beteiligen sie sich nun an den diversen Start-Ups oft im Mix mit anderen Beteiligungen.

In der Schweiz gibt es die folgenden Vereinigungen von Business Angels:

  • BAS Schweiz (Business Angels Switzerland). An rund 30 Dinner Meetings pro Jahr treffen wir uns in den drei Regionen Bodensee, Romandie und Zürich mit 70 bis 80 Start-ups, wovon fünf bis zehn finanziert bzw. co-finanziert werden. Seit der Gründung unseres Vereins im Jahre 1997 haben unsere Mitglieder rund 100 Start-ups mitfinanziert und tatkräftig unterstützt.
  • StartAngels (startangels Schweiz). Die Mitglieder des StartAngels Networks investieren als Einzelpersonen auf eigene Rechnung zusammen mit mehreren StartAngels im Rahmen von Co-Investitionen. StartAngels Investoren suchen Early Stage Unternehmen verschiedener Branchen in der Schweiz und beteiligen sich pro Mitglied typischerweise mit einer Investition von CHF 50 bis 200k. Bei Co-Investitionen kann das Gesamtinvestment CHF 1 bis 2 Mio. betragen.
  • Business Angels beim SECA (SECA – Swiss Private Equity Corporate Finance Association). Die SECA hat das Ziel, die Private Equity- und Corporate Finance-Aktivitäten gegenüber den massgebenden Zielgruppen und in der Öffentlichkeit zu vertreten. Zudem werden der Austausch von Ideen und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern und deren Kundschaft gefördert.
  • GoBeyond, auf Englisch mit Fokus FinTech (GoBeyond) Go Beyond Investing is a FinTech company transforming angel investing into a new scalable asset class for small and large, novice to experienced investors. It offers a unique deal platform, portfolio tools, syndication/pooling, due diligence, investment monitoring services, training and certified deal leaders.
  • AngelinvestNetwork (AngelInvestNetwork). Wir verbinden deutsche und internationale Unternehmen und Business Angels.

Wo besteht der Unterschied zu Venture Capitalist (kurz VCs, sprich „WiiSii“)? VC sind Business Angels sehr ähnlich. Aber hier handelt es sich nicht um Einzelpersonen, sondern Firmen oder professionelle Fondsgesellschaften, die sich auf Investitionen in Start-Ups spezialisiert haben.

VC stellen Gründern Eigenkapital ebenso wie ein intensives Coaching während der nachfolgenden Wachstumsphasen zur Verfügung. Venture Capitalists suchen ihre Investitionsobjekte nach einem stark institutionalisierten Verfahren aus. Meistens sind Venture Capitalists an Start-Ups aus der Technologie oder Internetbranche interessiert, da diese grosse Skalierungsmöglichkeiten und damit auch Returns abbilden können.

Hier gibt es vor allem BrainsToVenture zu erwähnen, welche selbst zahlreiche Investoren haben, die mal Unternehmer und Startupper waren.

Was alle Startups benötigen: ein solides Geschäftsmodell. Wir helfen gerne weiter.

 

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10 Venture Capital Trends

Falls Sie zur Zeit auf Kapitalsuche für Ihr Start-Up sind oder mit dem Gedanken spielen selbst zu investieren, ist dieser Beitrag genau das Richtige für Sie. Das sind die Trends im Venture Capital für das Jahr 2016:

1. Mehr Corporate Deals

Viele Konzerne entscheiden sich vermehrt in Kleinunternehmen zu investieren um Innovation im eigenen Betrieb zu fördern (Aktuell in der Schweiz sind das die SBB, die UBS, die Post, Ringier und die Swisscom). Denn für Firmen kann dies viel mehr als nur finanziellem Gewinn bedeuten. Beispiele dafür sind stärkere Lieferantenbeziehungen, Kontrollmöglichkeit der Industrie (putting control levers in their industry)Produktprüfungen, Reduktion von Risiken und ökonomischere Beschaffungen.

2015 waren Venture Capital Unternehmen in einem von fünf Deals in den Vereinigten Staaten und Europa, und in einem von drei Deals in Asien beteiligt. Startup-Unternehmer ziehen vermehrt Corporate Investoren in Erwägung, was den Wettbewerb für die konventionellen VC-Firmen erhöht.

2. Mehr Inkubatoren und Accelerators

Fast wöchentlich erscheint ein neuer Inkubator oder Accelerator, welcher die Entwicklungsphase von Start-Ups unterstützt. Laut einer MIT Studie fliessen Frühfinanzierungen noch schneller. Indirekt ist ihnen auch der ökonomische Wachstum ihrer Regionen zu verdanken.

3. Early Stage Wettbewerb für VC steigt

Der Wettbewerb um die Startkapitalbeteiligung von Unternehmungen verstärkt sich. Denn durch Accelerator-Netzwerke und Co-Working Arbeitsplätze, sowie durch Crowdfunding Plattformen sind die Neuunternehmen bereits früh der Öffentlichkeit ausgesetzt. Und wegen den in die Höhe schiessenden Bewertungen im Silicon Valley eröffnet sich der Horizont von Investoren auf Internationale Ebene.
Für zahlreiche bekannte Investoren wie Andreessen Horowitz und Google Ventures lohnen sich Anfangsphasen-Investitionen nicht mehr. Deswegen wird ihr Fokus vermehrt auf Spätphasen-Projekte gerichtet. Laut dem Cambridge Associates Report, stammt aber der grösste Teil der Investmentgewinne seit 1995 aus Early-Stage Investitionen. Aus diesem Grund wird es für kleine und unbekannte Venture-Unternehmen umso wichtiger, Differenzierungsstrategien auszuarbeiten und sich einen Namen zu machen, um Early-Stage Startups für sich zu gewinnen.

4. Die Zahl der Kapitalanlagen steigt

Wie in der Grafik ersichtlich ist, steigen die Kapitalanlagen stetig. Für das Jahr 2016 ist weiterer Anstieg prognostiziert.

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5. Fortlaufendes Lernen wird für Investoren wichtig

Venture ist ein sehr lukratives Geschäft für Investoren. Und dennoch ist die Mehrheit nicht ausreichend über die Anlageklassen (asset class) informiert, weshalb diesbezüglich noch Skepsis herrscht.

Die Tage des blinden Investierens in die Top Zehn Startups sind gezählt. 2016 werden Family Offices und Vermögensverwalter sich bemühen, die wechselnden Kapitalströmungen zu erkennen und ihre Klienten bestmöglich zu beraten. Künftig werden sie sich auf die regionale und lokale Wirtschaft konzentrieren, um für Investoren die optimale Lösung zu finden.

6. Kleinere Fonds erhalten grössere Wertschätzung

Rekordverdächtige Unternehmungsbewertungen und die wachsende Konzernpräsenz in den grössten Investmentdeals beeinträchtigen die Chancen auf einen grossen Ertrag. Damit öffnen sich aber Türen auf kleinerer Ebene, was sich im 2016 im Venture Capital auszeichnen wird. Vor dem Jahr 2000 waren es die Top 10 Kapitalinvestoren, welche 90% der Industrieleistungen erbrachten. Laut eines Cambridge Associates Reports ist diese Annahme bei den Studienteilnehmenden noch aktuell. Der heutige Markt ist jedoch komplexer, sodass gewandtere und kleinere Fonds das Rennen führen. Handeln Investoren entsprechend, könnten attraktive Geschäftsmöglichkeiten entstehen.

7. Diversität in Investment Teams ist erwünscht

Die soziale Vielfalt soll konstruktiv genutzt werden, denn Studien besagen, dass vielfältige Investment-Teams bessere Erträge erzielen. Nebst dem Geschlecht sind die Dimensionen wie ethnische Gruppe, Nationalität, sexuelle Identität und Werdegang für die Zusammensetzung von erfolgreichen Teams sehr wichtig.

8. Wachsender Frauenanteil in der Geschäftsleitung wird vermehrt mit Top-Leistung assoziiert

Letztes Jahr veröffentliche die Investitionsfirma First Round eine Studie über ihre Zehnjährige Tätigkeit in der Industrie. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist, dass weibliche Unternehmensgründerinnen ihre männlichen Kollegen übertreffen. Startups mit mindestens einer Frau in der Geschäftsleitung erbrachten 63% bessere Leistungen als reine Männer Teams. Weitere interessante Fakten bezüglich Frauen und Entrepreneurship: Jedes fünfte Startup hat mindestens eine weibliche Gründerin. Unter den erfolgreichsten Unternehmen starten Männer mir sechs mal mehr Kapital als Frauen. Frauen erschaffen Arbeitsplätze, wohingegen Männer diese reduzieren.

9. Gründungs- und Anlaufphasen-Finanzierungen sind ein lukratives Geschäft

Ob Crowdfunding Plattform, Businessangel oder Frühphasen VC, heute existieren zahlreiche Möglichkeiten zur Start-Finanzierung und das Jahr 2016 wird noch mehrere bringen. In den letzten Jahren war eine von fünf Investitionen eine Startkapital Finanzierung.

10. Die Mehrheit neuer Unternehmer sind Wiederholungstäter

In der Schweiz scheint die erste Welle der Startups schon erfolgreich bewältigt zu sein, das zeigt, dass zahlreiche, erfolgreiche Jungunternehmer heute bereits das zweite oder dritte Unternehmen gegründet haben – auch diese Personen sind spannend als Partner oder Venture Capital Finanzierer.
Mehr Informationen und Quelle: Inc.com

Investoren und Venture Capital für Startups

Wir werden immer mal wieder gefragt, wer denn in was investiert. Nun, die Frage ist nicht immer ganz einfach und es gibt 3 Grundvoraussetzungen und 4 Bedingungen die erfüllt sein müssen um in 5 Schritten zur Finanzierung zu gelangen. Aber Vorsicht: wer dringend Kapital braucht, noch kein Businessmodell hat, oder den Aufwand unterschätzt, sollte sich vorher gut beraten lassen oder nach einer Alternative umsehen. Wichtig bei Venture Finanzierungen ist vor allem: es sind keine Kredite, man gibt Anteile ab und man muss schnell wachsen (skalieren) können. Für alles andere gibts Alternativen bei Gründerfinanzierungen, Stiftungen oder Banken.

3 Grundvoraussetzungen

  1. Die finanziellen Mittel stellen keine Lohnfinanzierung oder Kredit zum Kauf von Materialien da
  2. Ein erster Prototyp oder Proof of Concept besteht
  3. Es gibt ein Businessmodell

4 Bedingungen

  1. Die Idee ist ein wirkliches Wertangebot für einen „eng“ definierten Kundenkreis
  2. Das Angebot ist multiplizierbar auf Märkte, Sektoren oder andere Kundenkreise
  3. Das Businessmodell lässt sich skallieren
  4. Das Businessmodell generiert einen positiven CashFlow (alles andere ist ein Hobby)

5 Schritte zum erfolgreichen Funding

  1. Businessmodell skizzieren
  2. Zahlen, Zahlen, Zahlen: bereits generierte Daten aufbereiten, Customer Acquisition Cost kennen, wissen wie viele Anteile man abgeben will in welchen Phasen
  3. Pitch vorbereiten und Investmentteaser schreiben (es ist wie der CV beim Job, weniger ist mehr, das Interesse muss geweckt werden)
  4. Anfragen, nachfassen, Empfehlungen einholen
  5. Nicht aufgeben: es dauert 3 – 6 Monate bis zum Erstkontakt und nochmals 3 – 6 Monate bis zur Finanzierung (inkl. Due Dilligence)

Wer schlussendlich alles berücksichtigt, kann sich gerne auf Empfehlung oder direkt bei den nachfolgenden Stellen erkundigen und allenfalls bewerben oder einen Kurzbeschrieb einreichen. Wir helfen gerne weiter: basler@unternehmens-architekt.ch.

Investoren Bereich Beschreibung Sitz Höhe Investment Link
3wVentures Web/IT Wenn sich deine Ideen auf Internet, gaming or new media konzentrieren sind Sie hier richtig. Herisau bis CHF 500’000 http://www.3wventures.com/
Aargauische Kantonalbank Biotech, Medtech, Cleantech, Web/IT Für Aargauische Startups hat die AKB einen Fonds für tech-basierte Businessideen aufgelegt und vergibt zudem Darlehen. Die Bank unterstützt auch mit Coaching beim Firmenaufbau. Aargau http://www.akb.ch/
Affentranger Associates Biotech, Cleantech, Medtech Aasa’s investment Fokus sind Turnarounds, Transitioning und Venture Companies. Zürich von CHF 1 bis 10 Mio. http://www.aasa.com/
Agire Invest Biotech, Medtech, Cleantech, Web/IT EineDiese vom Kanton unterstützte Stiftung unternimmt Frühphasen-Leadinvestments in Tessiner Jungunternehmen und unterstützt zudem Bootstrapping-Startups mit Summen bis 100’000 Franken. public-private partnership established in 2011, fosters the innovation and entrepreneurship in Ticino, Ticino bis zu CHF 500’000 http://www.agire.ch/en
Aravis Biotech, Cleantech Aravis ist das erste unabhängige schweizerische on-shore private equity house, ein etabilierter Investor erneuerbarer Energie und life science spaces. Zürich bis CHF 40 Mio. http://www.aravis.ch/about-us
BioMedPartners Biotech, Medtech BioMedPartners ist einer von den führenden europäischen Venture Capital Firmen, welcher private equity und mezzanine financing an early- and mid-stage healthcare und human life science Firmen anbietet. Basel http://www.biomedvc.com/joomla/index.php
BlueOcean Ventures Biotech, Medtech, Web/IT Ihr Investmentfokus liegt in early stage Medical Technology Business in der Schweiz Genf bis zu CHF 1.5 Mio. http://www.blueocean-ventures.com/
Centralway Fintech Unser Ziel ist es, die weltweit führende Mobile Banking Plattform zu erschaffen, weshalb wir in der Finanzindustrie investieren Zürich https://www.centralway.com/de/about/our-story
Clariant Cleantech Clariant Venturing ist ein Teil von Clariant’s New Business Development Department. Wir sichen nach Invesgtments in early- und expansion-stage start-up Firmen welche unsere Kriterien erfüllen. Muttenz http://www.clariant.com/en/Innovation/Venturing
Creathor Venture Biotech, Medtech, Cleantech, Web/IT Unser Team hat sich in über 200 Investment Projekten bewiesen. Zürich bis zu CHF 10 Mio. http://www.creathor.de/en/
Draper Investment Company Web/IT Draper Investment Company investiert in global, early stage technology Firmen. Zürich bis zu CHF 1 Mio. http://www.draperco.com/
Eclosion Biotech, Medtech Von scientific discovery to patient treatment, Eclosion arbeitet mit dir in jeder Phase deines Projekts. Genf http://www.eclosion.com/
Emerald Technology Ventures early and expansion stage companies; Cleantech Emerald Technology Ventures ein internationaler Investor in den Bereichen: Energie, Wasser und Materialien. Zürich / Genf CHF 2 bis 15 Mio. http://www.emerald-ventures.com/aboutUs.aspx
Fongit Seed Invest SA Medtech, Web/IT Fongit Seed Invest (FSI) ist der füherende Seed Money Fund für junge Technologie-basierte Firmen in der Schweiz. Genf bis CHF 500’000 http://www.fongitseedinvest.ch/
Global Corporate Strategic Investment Partner umweltfreundliche Technologie Chemie, Energie, Biotech: Auf solche Sektoren konzentriert sich die international aufgestellte Investmentgesellschaft Buchs und Luzern bis zu CHF 25 Mio. http://www.dow.com/en-us/about-dow/locations
Healthcapital Biotech, Medtech Healthcapital SA finanziert international Firmen, welche sich mit neuen Produkten und Möglichkeiten in der Medizin und Biotech beschäftigen. Manno http://www.healthcapital.ch/
ICR: Initiative Capital Romandie Biotech, Medtech Der Aktionsradius von ICR konzentriert sich auf die französische Schweiz http://www.definvest.com/
Index Ventures Biotech, Medtech, Web/IT Wir haben die besten und ambitioniertesten Unternehmen, welche Ihnen helfen Ihre Idee nachhaltig zu realisieren. Genf http://indexventures.com/firm
Innovationsfonds der Schwyzer Kantonalbank Startups im Kanton Schwyz und ZH der Fonds investiert vor allem in Startups in Zürich und Schwyz und mit einem Fokus auf Technologieunternehmen Schwyz von CHF 300’000 bis 2 Mio. http://www.szkb.ch/
Invision Private Equity Web/IT, Medtech Seit 1997 hat Invision in über 50 Unternehmen investiert, diese bei der Realisierung ihrer Wachstumspotenziale unterstützt und sie für nachhaltigen Erfolg positioniert. Zug bis zu CHF 10 Mio. http://www.invision.ch/
Novartis Venture Funds Biotech, Medtech, Pharma Novartis Venture Fund investiert in innovative life science Firmen mit Patent Vorteil. Basel http://www.venturefund.novartis.com/
Onelife Advisors SA Biotech, Medtech, Cleantech, Web/IT Wir stellen Services für Unternehmen in den Bereichen Finanzen, Pharma und Familienunternehmen mit Fokus auf Life Science and High-Technology bereit. Lugano http://www.onelife.ch/
Paprico Medtech, Cleantech, Web/It paprico ist eine Spezialistin für unternehmerische Direktbeteiligungen im Private Equity und Venture Capital Markt der Schweiz und dem deutschsprachigen Raum Baar http://www.paprico.ch/de/home
Polytech Ventures Web/IT Wir sind eine early stage VC Firma mit Sitz in der Schweiz und im Silicon Valley mit einem starken internationalen Fokus Ecublens Durchschnl. CHF 1.5 Mio. http://www.polytechventures.ch/
Redalpine Venture Partners Biotech, Web/IT Redalpine Venture Partners ist eine seed and early-stage venture investor basiert. Zürich bis zu CHF 5 Mio. http://www.redalpine.com/
STI: Stiftung für Technologische Innovation Biotech, Medtech, Cleantech, Web/IT Die Stiftung STI fördert innovative Jungunternehmen im Wirtschafts- und Lebensraum Espace Mittelland (Kantone BE, SO, FR, NE, JU) Biel http://www.sti-stiftung.ch/
SVC AG Biotech, Medtech, Web/IT Die SVC – AG für KMU Risikokapital stellt Schweizer KMU und Jungunternehmen Risikokapital in der Höhe von insgesamt bis zu 100 Millionen Franken zur Verfügung. Zürich http://www.svc-risikokapital.ch/
Swisscom Web/IT Swisscom besitzt eine Abteilung für Corporate Venturing, mit der das Unternehmen in die Bereiche ICT und digitale Medien investiert. http://www.swisscom.com/
Technopark Luzern, Wachstumskapital AG Biotech, Medtech, Cleantech, Web/IT bietet ambitionierten Startups das optimale Umfeld, um mit einer guten Geschäftsidee ein erfolgreiches Business aufzubauen Luzern von CHF 250’000 bis 800’000 Mio. http://www.technopark-luzern.ch/
Verium AG Medtech, Cleantech Das auf ein früheres Zürcher family office gebaute Unternehmen Verium investiert in Startups aus verschiedensten Bereichen und offeriert Wachstumsfinanzierungen Zürich Beträge ab CHF 500’000 http://www.verium.ch/
VI Partners Early Stage Unternehmen, Biotech, Medtech, Web/IT VI Partners ist eine schweizerische venture capital Firma, welche Universität-Spinn-Offs und Startups mit Kapital, Coaching, Beratung, und Networking unterstützt. Zug Beträge ab CHF 100’000 http://www.vipartners.ch/
Vinci Capital Biotech, Medtech, Cleantech, Web/IT Vinci Capital wurde 2003 gegründet und han bereits über 20 schweizerischen technologie und industrie basierten Firmen finanziell geholfen. Zug CHF 10 bis 30 Mio. http://www.vincicapital.ch/
Zühlke Ventures Biotech, Medtech, Cleantech, Web/IT Zühlke ist hier um deine Idee in einen Markterfolg zu transformieren. Bern/Zürich http://www.zuehlke.com/ch/de/ventures/
Zürcher Kantonalbank Biotech, Medtech, Cleantech, Web/IT Die ZKB ist sehr aktiv in der Early-Stage-Finanzierung von Jungunternehmen und hat dazu einen Fonds eingerichtet, der Beteiligungen an rund 100 Unternehmen in verschiedenen Sektoren übernimmt. Daneben verleiht die Bank auch den ZKB Pionierpreis Technopark in Höhe von 100’000 Franken. Zürich Pionierpreis: CHF 100’000 http://www.zkb.ch/

 

Herausforderungen als Startup

Ich durfte Emel Türkemis, Studentin an der ZHAW Rede und Antwort stehen zum Thema Startups und deren Herausforderungen. Nachfolgend mein Interview.

Roger Basler, als Unternehmensarchitekt berätst, unterstützt und investierst in Startups. Doch was ist ein Startup und welche Herausforderungen haben sie zu bewältigen?

Der Begriff Startup wird von vielen unterschiedlich definiert. Wie würdest Du es in einem Satz definieren?

Ein Startup ist ein Unternehmen mit einem definierten Projekt über einen bestimmten Zeitraum, mit dem Ziel eine Firma daraus zu machen, die Profit abwirft.

Ab wann ist man denn kein Startup mehr?

Startup ist mehr ein Label. Viele nennen sich so, weil es ansprechend ist. Ich denke Startups sollten sich in 2 bis 5 Jahren etablieren. Wenn man nach fünf Jahren noch keinen geregelten Betrieb hat, noch nicht regelmässig Geschäfte macht, dann muss man sich überlegen, ob dies das Wahre ist. Anstatt sich weiterhin Startups zu nennen, könnte man z.B. ein neues Startup gründen.

Worin liegen die grössten Herausforderungen für ein Startup?

Die grössten Herausforderungen sind:

  1. Primär ein Geschäftsmodell entwickeln, welcher regelmässig Revenue generiert
  2. Den Cash Flow managen – immer genug liquide Mittel zu haben
  3. Das richtige Personal zu finden, diese zu motivieren und zu binden
  4. Ein Produkt oder Service anbieten, welches dem Kunden einen Nutzen stiftet
  5. Der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein

Sind diese vermeidbar?

Vermeiden kann man sie nicht unbedingt, jedoch kann man damit umgehen.

Es gibt viele gute Ideen, jedoch steckt mehr dahinter als man denkt. In der Realisierung braucht man doppelt so lang als eingeplant und es kostet alles drei Mal mehr als erwartet. Ausserdem warten die Leute nicht auf dich. Bei einer Fehlplanung – was fast schon dazu gehört – ist eine flexible Reaktion darauf und einen kühlen Kopf zu bewahren wichtig. Also sollte man seine Organisation so gestalten, dass man bestmöglich darauf reagieren kann. Zudem sollte man lieber versuchen die Ziele in Teilschritten zu erreichen und nicht zu viel auf einmal wollen.

Warum scheitern viele Startups?

  1. Ihnen fehlt ein gutes Businessmodell; viele machen sich zu wenig Gedanken über ihr Produkt oder Ihren Service. Wollen dies die Leute überhaupt? Gibt es dies nicht schon? Habe ich ein USP (Unique Selling Proposition) – also was differenziert mich von den Anderen? Natürlich muss es nichts weltbewegendes sein, es kann auch etwas Kleines, wie ein Modul oder eine Verbesserung eines Arbeitsschrittes sein. Dann muss man sich überlegen, wie mache ich damit Geld? Ist es ein einmaliger oder regelmässiger Verkauf? Viele scheitern am Schluss dabei, ihre Idee so zu positionieren, dass sie monetär verwertbar wird.
  1. Sie haben einfach zu wenig Kapital.

Gibt es daneben auch Vorteile?

Klar, es gibt auch Vorteile. Zum einen ist es sehr spannend. Ich sage immer man kann sich überlegen will man sein Geld in ein MBA (Master of Business Administration), eine Weltreise oder in ein Startup investieren. In allen drei Fällen kann man extrem viel lernen. Dies ist meiner Meinung nach der grösste Vorteil. Man lernt viele neue interessante Menschen kennen, lernt seine eigenen Grenzen und seine Stressresistenz kennen. Wenn du aus deinem Projekt ein richtiges Unternehmen gründen kannst, hast du gewonnen – nichts macht mehr Spass.

Gibt es ein Zeitfenster für Opportunities, die man nicht verpassen sollte?

Timing ist ein wichtiges Thema. Man kriegt nicht viele Chancen um Kunden und Investoren zu überzeugen. Es gibt eine „Halbwertszeit“!

In einer ersten Phase muss man sein Businessmodel schärfen. Im zweite Jahr sollte man einen „Bass“ generieren, d.h. die Leute auf sich aufmerksam machen. Im dritten und vierten Jahr heisst es wachsen, wachsen, wachsen! Schafft man es nach dieser Zeit nicht seine Ziele zu erreichen, wird es schwer im fünften Jahr regelmässig Absatz zu generieren.

Daher denke ich, es gibt Zeitfenster die man beachten und nicht verpassen sollte. Zudem sollte man sich im Klaren sein, dass es wie bereits erwähnt bis zu fünf Jahre dauern kann.

Oft brauchen Startups finanzielle Hilfe, wie zieht man am besten Investoren an?

Das Attraktivste für einen Investor ist das Businessmodell und das Team dahinter. Ein Startup, welches wirklich eine gute Idee, ein gutes Modell und ein starkes Team aufweisen kann, wird einen Investor finden. Schwieriger wird es, wenn man eine gute Idee hat aber nur auf Geld aus ist. Ein solches Auftreten ist weniger attraktiv.

Mit einer guten PR hat man schon viel. Somit reden die Investoren untereinander über dich. Dies ist nicht zu unterschätzen, denn in der Schweiz ist die Investorenszene klein, jeder kennt jeden.

Wo findet man am besten Investoren?

Als erstes sollte man sich überlegen, ob man Fremd- oder Eigenkapital möchte. Bei der Aufnahme von Eigenkapital ist man nicht mehr alleiniger Besitzer der Firma. Das Risiko für Eigenkapitalgeber ist grösser, da sie einen Totalverlust erleiden können, weshalb Eigenkapital auch teurer ist. Das Finden eines Eigenkapitalgebers ist schwerer, da dieser auch zur Firma und zu deren Idee passen muss. Beim Fremdkapital zahlt man tiefere Zinsen. Hier besteht jedoch die Gefahr der Überschuldung.

Somit stellt sich die Frage, welche Investorengruppen gibt es?

Private Investoren: Diese findet man oft im Familien- oder Freundeskreis.

Businessangels: Von ihnen gibt organisierte und weniger organisierte. Die Organisierten findet man oft in Netzwerken, wie Businessangels Schweiz – eine tolle Sache – hier gibt es einen strukturierten Prozess. Sie investieren nicht zum ersten Mal und wissen daher was sie machen. Die Unorganisierten sind vor allem Menschen, die eine erfolgreiche Karriere hinter sich haben und nun anstatt im Kapitalmarkt, in Startups investieren möchten. Diese erreicht man oft nur über persönliche Empfehlungen. Mittlerweile gibt es auch Plattformen wie investiere.ch, auf der die Investoren direkt angesprochen werden können.

Ausserdem gibt es auch Preisverleihungen (meistens Geld zu gewinnen) für Startups, lohnen sich diese?

Wenn man Geld bekommt lohnt es sich immer. Die Frage ist, bekommt man es auch? Man muss sich seine Chancen gut ausrechen. Denn eine Teilnahme ist sehr zeit- und ressourcenintensiv. Ausserdem ist die Teilnehmeranzahl sehr hoch.

Solche Preisverleihungen sind eine PR Maschine. Vor allem, wenn man es in die Endrunden schafft. Man hat plötzlich viel mehr Aufmerksamkeit, also sollte das Produkt oder zumindest der Prototyp bereit stehen.

Welchen Tipp gibst du den Startups mit auf den Weg?

Der ultimative Tipp: Nimm dir für dein Projekt genug Zeit, sei geduldig, zeige Durchhaltewillen und habe einen Backup-Plan, falls deine Idee nicht durchschlägt.

Wer finanziert mein Startup?

Geld regiert die (Startup-)Welt und jeder der sich einmal überlegt hat, eine Firma zu gründen kam einmal an den Punkt: Ich brauche Geld. Was macht man also? Meist googeln und nach dem Zauberer von Oz suchen, den es – vorweg genommen – nicht gibt. Weder bei Dorothy noch im richtigen Leben war es ein Zauberer, sondern ein gewöhnlicher Mensch. Und so ist es auch in der Startup Szene und insbesondere bei Gründungskapital: es menschelt sehr. Nachfolgende Zeilen schreibe ich nach fast 5 Jahren als Startup-Entrepreneur und Unternehmens-Architekt. Konstruktives Feedback ist wie immer sehr willkommen.

Die Grundfrage: warum und wofür

Wer googelt – und dabei auch auf diesen Beitrag gestossen ist – hat eigentlich die falsche Grundfrage gestellt. Denn oft gelangen Anfragen an mich im Stile von: Ich brauche 20’000, 50’000, 500’000 Franken – können Sie helfen oder kennen Sie jemanden? Das ist falsch und eine sehr negativ behaftete Herangehensweise. Denn es geht um ein Geschäft. Ein (hoffentlich) profitables Geschäft in dem man gibt und bekommt – gegenseitig. Sie haben eine tolle Idee, jemand anderes hat Kontakte, Finanzquellen oder Wissen und Know-How. Hier trennt sich aber schon die Spreu vom Weizen. Denn die Frage ist: wozu brauchen Sie das Kapital? Möchten Sie sich während 6 oder 12 Monaten auf die Entwicklung eines Produktes konzentrieren und zwar Vollzeit und können darum nicht arbeiten? Dann brauchen Sie Ihr eigenes Erspartes oder Sie gehen zum Verein Go Selbständig und beantragen einen Mikrokredit (der aber zurückbezahlt werden muss).

Oder Sie sind im sozialen oder umwelttechnischen Bereich tätig, dabei kann man auf Sosense oder Social Impact. Wer hier tätig ist sollte sich aber vorgängig beim SEIF und beim Impact Hub informieren. Die Social Entrepreneurship Initiative & Foundation (seif) sowie Impact Hub sind Organisationen, die Wissen, Ressourcen und das unternehmerische Potenzial aller Akteure der Social Entrepreneurship Community zusammenbringen, um einen möglichst hohen Social Impact zu erzielen und helfen gerne weiter und können eine realistische Einschätzung geben, den Start erleichtern und Synergien aufzeigen.

Niemand bezahlt Ihnen den Lohnausfall

Grundsätzlich gilt: kein Investor, ob Businessangel oder Venture Capitalist, ob Serial Entrepreneur oder Private Equity Firma wird Ihnen de facto Ihren Lebensunterhalt finanzieren, beziehungsweise Kredit dafür geben. Dafür gibt es:

  • Eigenes Erspartes
  • Pensionskassenvorbezüge
  • Teilzeitjobs
  • Familie – Freunde – Verrückte (auf Englisch family-fools-and-friends)

Bei Startupfinanzierungen gehts ums Geschäft nicht um einen Gefallen. Es geht darum, dass man eine Idee und dann die Firma (Organisation) und schlussendlich das Team dahinter unterstützt – mit dem Ziel, dass Sie innert 2 – 4 Jahren profitabel sind und sich das Investment auszahlt für den Geldgeber: entweder durch einen Verkauf der Beteiligung (Secondary) oder einen Gesamtverkauf der Firma (Trade Sale), einen Börsengang (IPO) oder was man sich alles ausmalen kann. Aber bleiben wir realistisch: 9 von 10 Startups scheitern und der Grund warum Venture Capitalisten und Businessangels mehrere Unternehmensbeteiligungen halten ist schlicht und ergreifend Risikominimierung und Ressourcen Allokation. Scheitert eines oder mehrere Startups, so hofft man doch, dass das eine welches überlebt, die Verluste wieder wett macht. Kurzum: Ihr Lohnausfall ist Ihr Risiko, für alles andere, sofern es einen Plan mit Aussicht auf Erfolg gibt, können Sie Finanzierungen beantragen. Sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt sind.

Aber wer finanziert denn nun was?

Kommen wir zurück auf die Grundfrage und gehen wir anschliessend auf die Grundvoraussetzungen zurück. In der Schweiz gibt es zum Glück zahlreiche Möglichkeiten auf die man zurückgreifen kann. Aber beachten Sie: Alleine im Jahr 2013 wurden rund 40’000 Gründungen vollzogen (Quelle: Bisnode Studie). Nehmen wir an, dass nur 20% einen entsprechenden Kapitalbedarf beantragten, so sind das 8’000 Antragssteller im Jahr die sich auf eine sehr beschränkte Anzahl von möglichen Finanzierungsquellen legt (der Vergleich hinkt ich weiss, gehen doch einer Finanzierung oft 1 – 2 Jahre Kapitalsuche voraus, aber die Systematik ist dieselbe):

  • Banken (allen voran die AKB und die ZKB) für Projekte zwischen 50’000 bis 200’000 (aber keine Gründungen)
  • Stiftungen (vor allem für Projekte mit Social Impact wie die Avina Stiftung) bis max 100’000.-
  • Business Angels Netzwerke (wie BAS und Startangels) mit Tranchen von 10’000 bis 50’000.-
  • Venture Capital Firmen (wie zB Brains-To-Venture oder Red Alpine) mit Tranchen von 100’000 aufwärts und oft nur im Verbund
  • Startuppreise (eine Übersicht gibt es hier) in unterschiedlichen Grössen aber mit viel Bewerbern – hier gehts auch oft um die PR um den Preis herum
  • Direkt bei Investoren (eine Liste mit guter Übersicht gibts hier auf startup.ch)

Nehmen wir also an dass viele Investoren in einem Netzwerk oder einem Businessangel Club dabei sind, bleiben 5 potentielle Geldgeberquellen, die sich also rund 1600 Anträge pro Jahr aufteilen und sichten müssen (manche erhalten natürlich mehr, manche weniger, aber pro Tag 1 – 2 können es schon sein, bei Startuppreisen ist es konzentrierter). Diese rund 1 – 2 Anträge pro Tag zu sichten und zu beurteilen ist eine Mammutaufgabe und glauben Sie mir wenn ich sage: jede Idee ist unglaublich gut und hat das ultimative Potential und ist die Chance des Universums das nächste Facebook, Tesla oder Coca Cola zu werden und ein jedes Investment ist nach 2 Jahren vollständig amortisiert. Die Realität jedoch ist eine andere: die wenigsten Ideen sind durchdacht, oder haben einen Prototypen oder eine vertiefte Marktstudie hinter sich (Anmerkung in eigener Sache: auch meine eigenen Ideen sind oft an der Machbarkeit gescheitert).

Die Hockey-Stick Lüge

Als Hockey-Stick bezeichnet man Finanzpläne bzw deren Entwicklungen die erst wenig und dann raketenartig in den Himmel steigen (wie ein Hockeschläger also). Jedoch kann man aus eigener Erfahrung zeigen: neben Geduld als Gründer braucht es vor allem Zeit. Selbst ein E-Commerce Startup benötigt 2 Jahre für eine erste Etablierung, Technologieunternehmen brauchen etwas länger (ausser der Prototyp ist bereits ready) und auch Restaurants, selbständige Berater und andere Dienstleistungen brauchen 1 Jahr für die Orientierung und erste Kunden, 2 Jahre für eine positive Umsatzentwicklung und rentieren nach 3 bis 4 Jahren. Je nach dem in welchem Bereich Sie tätig sind: seien Sie kritisch und realistisch: der fehlende Umsatz oder die entsprechenden Re-Investitionen müssen eingerechnet sein, denken Sie an die 9:10 Regel bei Startups, den meisten geht das Geld unterwegs aus, selbst wenn die Idee hervorragend war. Ken Morse, Direktor des MIT Entrepreneurship Center hat es einst treffend formuliert: Cash Flow is more important than your mother (das Zitat hat es sogar zu einem Akronym geschafft: CFIMITYM).

Die „richtige“ Vorgehensweise

Sie haben es erraten: Eine ultimative Vorgehensweise gibt es nicht, aber man kann ein paar Fallstricke umgehen. Namentlich:

  1. Erstellen Sie eine saubere Marktanalyse ohne Hochrechnungen
  2. Schreiben Sie einen Businessplan und zeigen Sie das Problem auf welches sie lösen
  3. Schreiben Sie einen Aktionsplan aus diesem Businessplan in kleinen Schritten und wenn Sie haben: erste Erfolge daraus
  4. Präsentieren Sie ein Team – keine Einzelkämpfer. Denn skalieren können Sie nur im Verbund, nie alleine
  5. Entscheiden Sie sich für eine passende Rechtsform und denken Sie dort schon an mögliche Investoren (eine AG hilft hier enorm, ist aber vom Grundbedarf grösser)
  6. Tragen Sie Ihre Firma ins Handelsregister ein und arbeiten Sie an der Idee jeden Tag – das zeigt Investoren, dass Sie es ernst meinen
  7. Sorgen Sie aber entweder für genügend Backup Kapital durch Family-Fools-and-Friends oder sorgen Sie für passives Einkommen
  8. Lassen Sie sich beraten: von Startbiz, Ihrem Treuhänder oder Anwalt Ihre vertrauens
  9. Informieren Sie sich auf dem KMU Portal des Bundes: Jedes Jahr gründen rund 3’800 Unternehmerinnen und Unternehmer eine Firma über diese Plattform.

Wenn Sie am Berg stehen: Nummer 10: Lassen Sie sich nicht entmutigen, aller Anfang ist schwer – und Fragen kostet nichts. Ich helfe gerne weiter, aber seien Sie vorbereitet.

Eine gute Einsicht in die Vorgehensweise bietet übrigens Juliane von B-to-V in Interviewform auf Venturelab: Tipps von einer Investment Managerin

Und eine abschliessende neue Form ist übrigens Corporate Ventures: hierzulande namentlich durch IT- und Handelsunternehmen, sowie durch die SBB vertreten (Artikel im Wall Street Journal)